Die Düsseldorfer HochschulenProfessor Dr. Hagen D. Schulte Es ist, insbesondere in den letzten zwei Jahrzehnten, ein wesentliches Ziel des Heimatvereins Düsseldorfer Jonges gewesen, Verbindungen auch zu den einzelnen Düsseldorfer Hochschulen herzustellen, sie zu pflegen und - soweit möglich - auch zu fördern. Dazu gehören Einladungen von Hochschulprofessoren, bei den Heimatabenden mit Referaten über neue Schwerpunkte und Entwicklungen, neue Fachbereiche oder Forschungszentren vorzustellen. Auch die Zielvorstellungen für die heutige studentische Ausbildung, die Darstellung neuer Formen erzielbarer und berufswirksamer akademischer Abschlüsse sind dabei von großem Interesse. Aber ebenso bieten Berichte über besondere Ereignisse an den jeweiligen Hochschulen weitere Gelegenheiten zu Information, Aufnahme- und Kooperationsbereitschaft sowie Identifikation der Heimatfreunde und Düsseldorfer Bürger mit den örtlichen Hochschulen, ihren Aktivitäten, ihren Aufgaben, ihren vielschichtigen Problemen und möglichen Anliegen in Forschung, Lehre und - im medizinischen Bereich - auch der Krankenversorgung. Eine weitere Möglichkeit der Förderung der örtlichen Hochschulen sieht der Vorstand des Heimatvereins in der Ausschreibung von Förderpreisen zu wissenschaftlichen Studien und künstlerischen Arbeiten mit starkem Bezug zu Düsseldorf und der Region Düsseldorf, die jeweils in zweijährigen Abständen vergeben werden. Kunstakademie Düsseldorf Als Pfälzische Akademie der Maler-, Bildhauer- und Baukunst wurde sie vom Kurfürsten Carl Theodor gegründet. Im Jahre 1819 wurde sie Preußens Königliche Akademie der Rheinprovinzen. Heute ist die Kunstakademie Körperschaft des öffentlichen Rechts als Einrichtung des Landes NRW. Sie wird derzeit von Rektor Professor Dr. h.c. Markus Lüpertz geleitet und umfasst die Fachbereiche "Kunst und kunstbezogene Wissenschaften". Zur Förderung der Kunst und der kunstbezogenen Wissenschaften wurde von Kurt Monschau (Baas von 1983 bis 1992) im Jahre 1992 ein "Preis der Düsseldorfer Jonges für bildende Künstler" gestiftet. Er ist für Künstler bestimmt, die sich in ihren Werken in besonderer Weise mit Düsseldorf und seiner Geschichte befassen. Der Preis wird alle drei Jahre vergeben - turnusmäßig im Jubiläumsjahr 2007 - und ist mit 2000 Euro dotiert. Die Zusammenarbeit soll über den Kanzler, Professor D. P. Lyna, vertieft werden und die Akademie selbst will Künstler vorschlagen, die für den Preis infrage kommen könnten. Preisträger waren bisher Walter Ritzenhofen, Kunstmaler (1992); Wolfgang Hütten, Kunstmaler (1998); Karl-Heinz Klein, Bildhauer (2001). Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Erste Ansätze zur Gründung einer Bergischen Universität in Düsseldorf gehen auf Joachim Murat (1806), einem Schwager von Napoleon, und auf ein Dekret von Napoleon (1811) zurück, die aber, bedingt durch die politischen und ökonomischen Verhältnisse in der Folgezeit, nicht verwirklicht werden konnten. Nach der Eröffnung der neuen Städtischen Krankenanstalten am 1.Juli 1907 wurde die Düsseldorfer Akademie für Praktische Medizin zur Aus-und fachärztlichen Weiterbildung junger Ärzte in Spezialfächern eingerichtet. Daraus entstand am 25. April 1923 die Medizinische Akademie, die am 8. Juni 1923 mit einer Rektoratsverfassung und dem Recht zur klinischen Ausbildung von Studenten nach bestandenem Physikum im Sinne einer Medizinischen Fakultät ihren Betrieb aufnahm. Mit dem Wintersemester 1931/1932 konnte das Studienprogramm durch das Fach Zahnmedizin erweitert werden. Das akademisch bedeutsame Promotionsrecht erhielt die Medizinische Akademie 1935. Ab 1961 erweiterte sich die Klinische Fakultät schrittweise um die zum vorklinischen Studium notwendigen Fächer Anatomie, Physiologie, Biochemie, Chemie, Physik, Biologie und Geschichte der Medizin. Mit Erlass des Wissenschaftsministeriums vom 16. November 1965 wurde aus der Medizinischen Akademie die Universität Düsseldorf, die zunächst mit den beiden Fakultäten für Medizin und Zahnmedizin sowie für Naturwissenschaften und Philosophie ihre akademische und praktische Arbeit mit großer Begeisterung und immensem Arbeitseifer aufnahm. Neue Möglichkeiten ergaben sich in den Jahren 1973 bis 1978 durch die Fertigstellung der neuen Vorklinischen Institute, der Institute der Philosophischen sowie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultäten auf dem südlich des Klinikgeländes gelegenen Campus-Areal. Dort kamen auch Universitätsbibliothek, Botanischer Garten und Sportanlagen dazu. Ende 1984 wurde vom Senat die neue Grundordnung beschlossen. Im Dezember 1989 beschloss der Senat dann den Namen "Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf". Heute verfügt sie als Volluniversität über fünf Fakultäten, nämlich für Medizin und Zahnmedizin, Mathematik und Naturwissenschaften, Philosophie, Wirtschaftwissenschaften und Rechtswissenschaften. Eine erste Verbindung zwischen der Medizinischen Akademie und dem Heimatverein ergab sich mit der Ernennung von Professor Dr. Ernst Derra, dem Direktor der Chirurgischen Klinik, zum Ehrenmitglied der Düsseldorfer Jonges am 24. November 1959 mit der Widmung: "Dem großen Forscher der Herzchirurgie und Düsseldorfer Bürger von Weltruf". 1972 war der Senat der Universität zu Gast bei Baas Hermann H. Raths im "Raths-Keller" in Düsseldorf-Hamm. Erklärtes Ziel des Treffens war es, die Kontakte zwischen Bürgerschaft und Universität zu vertiefen. Der Vorstand der Jonges übergab am 30. April 1973 eine Spende von 6000 Mark für heilpädagogisches Spielgerät und Unterrichtsmittel an den Leitenden Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik und des Landeskrankenhauses Grafenberg, Professor Dr. Kurt Heinrich. Am 100. Geburtstag von Prof. Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Ernst Derra (6. März 2001) erinnerte der Verfasser als dessen Schüler im Beisein der beiden Derra-Kinder Ernst und Hildegard auf dem Heimatabend der Jonges an den Menschen, Familienvater, Chirurgen, klinischen Forscher und Klinik-Chef sowie an dessen vielseitige Aktivitäten für die weitere Entwicklung des Faches Chirurgie und für den Neubau der Chirurgischen Klinik (1958), für die Medizinische Akademie als Rektor und Vorbereiter der Universitätsgründung, für die Patienten und für die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie als deren Präsident 1963 und für die Europäische Gesellschaft für Kardiovaskuläre Chirurgie. Der Medizinhistoriker Professor Dr. Dr. h.c. Hans Schadewaldt war von 1971 bis 1980 sowie von 1983 bis 1989 Vizebaas bei den Düsseldorfer Jonges. Für sein Eintreten für die Stadt Düsseldorf wurde er 1981 zum Ehrenmitglied und 1989 für seine Verdienste um den Heimatverein zum Ehrenmitglied des Vorstands gewählt. Seit 2002 ist er auch lebenslanger Träger des Willi-Weidenhaupt-Ehrenringes. Der Gesamtvorstand der Düsseldorfer Jonges und Mitglieder der Tischgemeinschaft "Reserve" hatten am 26. März 2003 unter der Führung des Verfassers als damaligen Baubeauftragten der Klinik Gelegenheit zur Vorbesichtigung des neuen Anbaus für die Chirurgische Klinik (Zentrum Operative Medizin I). Dabei wurden der organisatorische Aufbau sowie die klinischen Anforderungen und die Bedeutung der Klinik-Erweiterung erläutert. Neben den für die Administration, die Fachbibliothek, den Studentenunterricht und für Konferenzen erforderlichen Räumlichkeiten zeigten die für die Herzchirurgie vorgesehenen speziell eingerichteten Intensivstations- (1. OG) und die neu gestalteten Operationsbereiche (2. OG) das Beispiel einer aktuellen Ansprüchen genügenden modernen Klinik. Nach 20-jähriger höchst verdienstvoller Amtszeit als Rektor der Heinrich-Heine-Universität wurde Professor Dr. Dr. h.c. Gert Kaiser im November 2003 zum Ehrenmitglied der Düsseldorfer Jonges ernannt. Kaiser, derzeitig Präsident des Wissenschafts-Zentrums NRW, hat seither mit einer Reihe von Beiträgen seine persönliche Verbundenheit mit dem Heimatverein zum Ausdruck gebracht. Am 18. September 2004 sprach der neue Rektor, Professor Dr. Dr. Alfons Labisch über "Autonomie, Elite und den Hochschulalltag". Dabei stellte er die aktuelle Situation an der Universität und den Wissenschaftlichen Hochschulen des Landes NRW dar. Darauf aufbauend konnten die fünf Dekane der Fakultäten der Heinrich-Heine-Universität gewonnen werden, im Jahre 2005 vor den Heimatfreunden die unterschiedlichen Aufgaben und Probleme für Lehre und Forschung im Detail darzustellen und die wissenschaftlichen Schwerpunkte in den unterschiedlichen Bereichen - in der Medizinischen Fakultät unter Einbeziehung der Krankenversorgung - zu erläutern. Es sprachen: für die Medizinische Fakultät Professor Dr. Wolfgang Raab, jetzt Ärztlicher Direktor des Universitäts-Klinikums Düsseldorf; für die Philosophische Fakultät Professor Dr. Bernd Witte; für die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Professor Dr. Jörg Thieme, der außerdem die wesentlichen Aspekte für die Einführung von Studiengebühren erläuterte; für die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät Professor Dr. Peter Westhoff und für die Juristische Fakultät Professor Dr. Horst Schlehofer. Insbesondere mit dieser Reihe von Referaten haben die führenden Repräsentanten der Heinrich-Heine-Universität den Heimatfreunden und Bürgern der Stadt das große neue, im Detail eher unbekannte umfangreiche Gebilde, das am Südrand der Innenstadt praktisch einen neuen Stadtteil bildet, und seine große Bedeutung für Studierende, Professoren, Beschäftigte und auch Patienten deutlich näher gebracht. Am 15. September 2005 war der Erweiterte Vorstand der Düsseldorfer Jonges im Botanischen Garten zu Gast und wurde dort von Direktor Professor Dr. Hans Martin Jahns und seinen Mitarbeitern fachkundig geführt und in die Bedeutung der Anlage für Lehre und Forschung eingeführt. Am 20. Juni 2006 stellte Professor Dr. Jahns den Heimatfreunden den frei zugänglichen Botanischen Garten mit seiner charakteristischen Glaskuppel, dem neuen Gewächshaus und den umliegenden gepflegten Anlagen vor. Für die museal ungewöhnliche und wertvolle große Sammlung von Kakteen steht leider bis heute noch kein entsprechender Ausstellungsraum im Bereich der Heinrich-Heine-Universität zur Verfügung. Eine Reihe von Professoren der Universität sind als Mitglieder mit dem Heimatverein verbunden. Zusätzlich haben Mitglieder des Lehrkörpers in den vergangenen Jahren über neue wissenschaftliche Entwicklungen vor den Heimatfreunden berichtet. Dazu gehören u. a. die Professoren Rolf Ackermann, Urologie; Bodo E. Strauer,Kardiologie, zugleich Mitglied des Erweiterten Vorstands der Jonges, über koronare Herzerkrankung, Stammzell-Therapie; Detlev Riesner, Gentechnologie; Vittoria Borso,Prorektorin; Hans Süssmuth, Preisgericht-Koordinator; Ulrich von Alemann,Politikwissenschaft: "Brauchen wir noch Parteien?"; Ernst Vester, Kardiologie (jetzt Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf), "Prävention des plötzlichen Herztods, Einführung in die praktische Defibrillator-Anwendung". In enger Kooperation mit dem Rektor der Heinrich-Heine-Universität schreiben die Düsseldorfer Jonges seit 1988 alle zwei Jahreeinen Wissenschafts-Förderpreis - auch im Jubiläumsjahr 2007 - aus, der mit 2500 Euro dotiert ist. Er ist der Förderung wissenschaftlicher Studien mit starkem Bezug zu Stadt und Region Düsseldorf gewidmet. Die Arbeiten können Themenbereiche aus den Geisteswissenschaften, aus der Medizin, den Naturwissenschaften, den Rechtswissenschaften, den Wirtschaftswissenschaften, der Kunst und Kunstgeschichte sowie der Musik und Musikwissenschaften umfassen. Bisherige Preisträger waren u.a. Henner Montanus:"Die Erforschung der Krankheiten Heinrich Heines" (Preis 1995); Thomas Gutmann: "Die Auseinandersetzung um die Benennung der Universität Düsseldorf nach Heinrich Heine (1965-1989)" (Preis 1997); Kerstin Griese, Dr. Michael E. Esch, Wolfgang Woelk, Frank Sparing: "Die medizinische Akademie im Nationalsozialismus" (Preis 1999); Volker Frech: "Lebende Bilder und Musik am Beispiel der Düsseldorfer Kultur" (Preis 2001); Dr. Fritz Droese: "Krankenhaus und lokale Politik - am Beispiel Düsseldorf (1770-1850)" (Preis 2003) und Frau Dr. Carmen Götz: "Friedrich Heinrich Jacobi im Kontext der Aufklärung. Eine Analyse auf der Grundlage seines Düsseldorfer Briefwechsels (1762-1794)" (Preis 2005). Seitens der Universität wurde vor wenigen Jahren eine Vortragsreihe "Universität in der Stadt" eingeführt, die 2007 beispielsweise unter dem Titel "Forschung für den Menschen" steht. Diese Vorlesungsreihe wird in Kooperation mit der Volkshochschule, der Evangelischen Stadtakademie und dem Heinrich-Heine-Institut veranstaltet und ist eine lobenswerte und interessante Initiative der Heinrich-Heine-Universität, die Bürger der Stadt über aktuelle Fragestellungen und Entwicklungen zu informieren. Zusätzlich bemüht sich die Universität um die Einrichtung eines Stadtbüros, das der weiteren Verbesserung der Kommunikation zwischen den Bürgern, der Stadt und der Universität dienen soll. Möglicherweise wäre die Unterbringung im Gebäude des Bürgersaals an der Ratinger Straße eine diskutable Lösung. Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf Generalmusikdirektor Professor Hugo Balzer führte 1935 die größeren privaten Musikschulen zum Robert Schumann-Konservatorium zusammen mit dem Schwerpunkt einer praxisnahen berufseinmündenden Ausbildung. Seit der Wiedereröffnung 1945 unter Professor Dr. Joseph Neyses erfolgte der weitere Ausbau mit dem Aufbau einer Abteilung für Katholische Kirchenmusik und der Übernahme der Tonmeisterschule 1950 als Grundlage für den heutigen Bereich Ton- und Bild-Technik. Durch den Staatsvertrag vom 21. Dezember 1972 wurde aus dem Konservatorium eine Musikhochschule, die seit 1973 "Robert-Schumann-Institut der Staatlichen Hochschule für Musik" heißt und in die Trägerschaft des Landes NRW übergegangen ist. Das Institut bereitet angehende Musiker unmittelbar auf ihren Beruf vor, die Laienausbildung konnte jedoch nicht mehr durchgeführt werden. Als Abteilung wurde die Evangelische Landesmusikschule angegliedert. Hinzu kam 1976 die Zusammenarbeit mit dem Ausbildungs-Musikkorps Hilden und die Übernahme der Verantwortung für die Ausbildung aller Bundeswehrmusiker. 1987 erhielt das Robert- Schumann-Institutalle Rechte einer selbstständigen Hochschuleund 1989 das Promotionsrecht. Hinzu kamen das Musikdidaktische Museum (1987), das Institut für Tonsatz (1990) und das Musikwissenschaftliche Institut (1994). Angeboten werden Diplom-Studiengänge für praktische Musik und Musikwissenschaften. Derzeitiger Rektor ist der Professor für Chorleitung, Raimund Wippermann. Die Zusammenarbeit wird vertieft. Der Rektor hat vor den Jonges über das Konzept der Robert-Schumann-Hochschule, die neuen Aufgaben in der Lehre, die organisatorischen Probleme an den unterschiedlichen Lokalitäten in der Stadt sowie über die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule und der Kunstakademie berichtet. Die Düsseldorfer Jonges erwägen, auch einen Förderpreis für Musik und Musikwissenschaften zu stiften, für dessen Auswahlkriterien, Kandidatenvorschläge und -beurteilungen eine enge Zusammenarbeit mit der Hochschulleitung geplant ist. Fachhochschule Düsseldorf In die 1971 gegründete Fachhochschule Düsseldorf konnten die Staatliche Ingenieurschule Düsseldorf, die Peter-Behrens-Werkkunstschule Düsseldorf, die Werkgruppe Architektur und Innenarchitektur der Werkkunstschule Krefeld, die Höhere Fachschule für Sozialpädagogik und die Außenstelle Düsseldorf der Höheren Wirtschaftsfachschule Mönchengladbach integriert werden. Die inzwischen sieben Fachbereiche sind auf mehrere Standorte in Düsseldorf verteilt. Derzeitiger Rektor ist Professor Dr. Hans-Joachim Krause. Der Heimatverein Düsseldorfer Jonges steht durch seinen Stadtbildpfleger Rolf Töpfer mit dem Fachbereich Architektur (Peter Behrens School of Architecture) und dessen derzeitigen Dekan Professor Dierk van den Hövel hinsichtlich der Stadtentwicklung und Stadtplanungen in Düsseldorf in engem Kontakt. Aus dieser Kooperation entwickelte sich seitens der Jonges die Idee, einen Förderpreis für junge Architekten als Auszeichnung für originelle Arbeiten zu Stadtentwicklung, Stadtplanung und Stadtgestaltung auszuschreiben. Dieser mit 2500 Euro dotierte Preis wird seit dem Jahre 2000 alle zwei Jahre vergeben. Preisträger des Jahres 2000: 1. Preis: Achim Schmitz- Neue Orangerie Schloss Benrath; 2. Preis: Nina Nicolaisen- Planung der Ausstellung eines deutschen und eines japanischen Plakatdesigners; 3. Preis: Sabine Bogawski - Stadtraum für Kunst und Tatjana Reimann- Urbanes Refugium an der Kunstakademie (mit Skulpturenhof und demontierbarer Kunstscheune). Preisträger des Jahres 2002: 1. Preis: Andrea Schiller- Darklight: Design for senses; 2. Preis: Angela Strempinund Maresa Weiner- Der alte Hafen als Herz für Düsseldorf; 3. Preis: Hanna B. Krautwigs- Radical fashion event und Daniel Kollmeyers- House of sports. Preisträger des Jahres 2004: 1. Preis: Karoline Woitic- Jugendhotel am Rhein; 2. Preis: Sonja Platz: Erweiterung der Robert Schumann Musikhochschule; 3. Preis: Jessica Su-Youn Hucken- Mehrzweck-Zentrum im Bunker Heerdt und Helene Zimmermann - Stilhotel mit Kulturräumen im Bunker Kaiserswerth. Preisträger des Jahres 2006: 1. Preis: Alexandra Falkenreck- Erweiterung des Düsseldorfer Aquazoo und Denise Rosenboom - Mobile Living; 3. Preis: Boris Soyka- Moving Monkeys. Eine weitere Kooperation ergab sich 2006 mit Professor Wilfried Korfmacher und Niklas Webelhaus vom Fachbereich Design. Ihren Studenten wurde im Rahmen einer Seminararbeit die Aufgaben gestellt, das Erscheinungsbild der Düsseldorfer Jonges zu analysieren und zu untersuchen, wie der Verein noch besser kommunizieren kann. Dazu gehörte es auch, Vorschläge für ein Corporate Design zur Vermittlung einer Corporate Identity zu machen. Aus den Konzepten und Entwürfen ergab sich für den Vorstand zwar kein direkt umsetzbares Ergebnis. Es konnten aber wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden, die bei der geplanten Gestaltung eines professionellen Auftritts Berücksichtigung finden werden. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es dem Heimatverein Düsseldorfer Jonges mit seinem Vorstand weitgehend gelungen ist, durch direkte Kontakte in die Hochschulen hinein tragfähige und kontinuierliche Verbindungen aufzubauen. Die Hochschulen ihrerseits sind aus ihrer gewohnten Abgeschlossenheit und Reserve gegenüber Stadt und Bürgern ein bemerkenswertes Stück herausgetreten - insbesondere auch in Richtung der Heimatfreunde.
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Termine & Veranstaltungen
Jeweils Dienstag, 20.00 Uhr, im Henkel-Saal, Ratinger Str. 25
22 MAI Anton Betz, ein Verleger zwischen Weimar und Bonn Referent: Dr. Peter Henkel, Historiker 29 MAI Fukushima, ein Jahr danach – Was wissen wir heute? Referent: Dipl. Volkswirt Jürgen Rehmann 05 JUN 40 Jahre Tischgemeinschaft Willi Weidenhaupt
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