An Bord des historischen Lastenseglers Helena, der am Altstadtufer für fünf Tage zu Besuch weilte, wurde von den Düsseldorfer Jonges am Abend des 20. Mai eine Reihe von Repräsentanten lokaler und benachbarter Vereine bewirtet. Der aufwändig restaurierte Zweimaster aus Rotterdam, in Anspielung auf den Trojanischen Krieg im Epos von Homer sowie auf Jacques Offenbachs Operette auch gern „Die schöne Helena“ genannt, bot für den geselligen und harmonischen Meinungsaustausch unter Heimatfreunden den stimmungsvollen Rahmen. Für einen Törn vor der sonnigen Altstadtkulisse auf dem Rhein zu Füßen von Schlossturm und Lambertus wurden die Segel gehisst. Dabei zogen neben der holländischen Stammbesatzung auch Vorstandsmitglieder der Düsseldorfer Jonges kräftig an den Leinen (siehe Foto, im Hintergrund).
Zuvor wurde die Gruppe in der Laterne des Schlossturms von Dr. Annette Fimpeler, Leiterin des Schifffahrt-Museums, über die Geschichte der 1875 aus Stahl gebauten Aak aufgeklärt, die heute der einzige erhaltene Schiffstyp dieser Art ist. Und sie sagte grundsätzlich mit Blick auf die Absicht des Treffens: „Schifffahrt verbindet.“
In Vertretung von Jonges-Baas Detlef Parr, der wegen eines auswärtigen Termins erst später hinzukam, begrüßte Vizebaas Dr. Klaus-Eitel Schwarz die Gäste. Neben Mitgliedern des Jonges-Vorstandes waren mit von der Partie: Helga Hesemann (Düsseldorfer Weiter), Ernst Freistühler (Heimatfreunde Neuss), Georg Hoberg (Heimatverein Ratinger Jonges), Karl-Heinz Meyer (Derendorfer Jonges), Dr. Edmund Spohr (Arbeitsgemeinschaft der Heimat- und Bürgervereine in Düsseldorf AGD), Detlef Becker (Interessengemeinschaft der Gerresheimer Bürger- und Heimatvereine IGV), Jürgen Rieck und Robby Stürzer (Comitee Düsseldorfer Carneval), Peter Schwabe (Stadtsportbund), Ernst Lamers (Freundeskreis des Schifffahrt-Museums) und Professor Dierk van den Hövel (Dekan der Peter Behrens School of Architektur, FH Düsseldorf).