Der Vorstand der Düsseldorfer Jonges besuchte am 25. August 2010 das Präsidium der Fachhochschule Düsseldorf, um die bisherigen Kontakte zu vertiefen und sich über mögliche künftige Projekte auszutauschen. Wie die Präsidentin, Professor Dr. Brigitte Grass, erklärte, möchte die Hochschule ihre Aktivitäten in Stadt und Region stärker sichtbar machen, beispielsweise durch öffentliche Vortragsreihen. Zum anderen legt sie Wert auf eine verstärkte Kooperation zwischen den Fachbereichen der Hochschule, etwa durch interdisziplinäre Forschungsprojekte und gemeinsame Erschließung neuer Wissensgebiete, aber auch durch Aktivitäten wie Betriebsfeste.
Zu den Förderpreisen. die von den Jonges vergeben werden, gehört auch ein alle zwei Jahre in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule an Studierende des Fachbereichs Architektur, der Peter Behrens School of Architecture, ausgelobter Architekturpreis. Jonges-Baas Detlef Parr hob die Bedeutung der Hochschule für die Stadt hervor: „Die FH ist auch für uns ein sehr spannendes Feld, auch weil hier gerade zurzeit unglaublich viel im Gange ist und sie hervorragende Perspektiven für eine verstärkte Einbindung ins Düsseldorfer Leben bietet. Daher besteht seitens der Jonges der feste Wunsch, den Schulterschluss mit der Hochschule zu suchen. Wo wir Ihre Aktivitäten begleiten und unterstützen können, sind wir bereit!“.
So kann sich der Verein vorstellen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule innerhalb eines „Ideenpools“ in die Vortragsabende der Jonges einzubinden, wie Harald Wellbrock, ehemaliger Kanzler der FH und Schriftführer der Jonges, erläuterte „Dieser Ideenpool ist einer der Akzente, die der neue Vorstand speziell durch die Zusammenarbeit mit Hochschulen setzen will.“ Vor diesem Hintergrund hob er auch die Bedeutung der FH als Wirtschaftsfaktor für die Stadt hervor: „Gerade aus den Hochschulen erwachsen ja oft die besten und zukunftsträchtigsten Existenzgründer. So profitieren durch den Ideenaustausch sowohl die Stadt als auch die Hochschule.“