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Die Tischgemeinschaften

Die Geschichte der Düsseldorfer Jonges wäre nicht vollständig ohne die Geschichte ihrer Tischgemeinschaften.In den Tischgemeinschaften sind Heimatfreunde zusammengeschlossen, die gleich gesinnt und/oder befreundet sind. Durch die regelmäßigen Begegnungen im Heimatverein und an einem Tisch bekennen die Heimatfreunde ihre Verbundenheit. Jede Tisch
gemeinschaft hat ihre eigene Entstehungsgeschichte. Manchmal ist sie humorvoll, manchmal situationsbedingt; das Gleiche gilt für den Tischnamen. Der Name war in vielen Fällen auch der Anlass, ein Tischemblem zu schaffen, das der Gründungsidee entspricht oder zumindest auf sie hinweist.
Seit Gründung des Heimatvereins haben sich 48 Tischgemeinschaften gebildet. Die Anzahl der jeweiligen Tischfreunde ist verschieden. Sie schwankt zwischen unter zehn und über hundert Heimatfreunden. Jeder Tisch wählt – analog dem Gesamtverein – in der Regel einen Tischvorstand, bestehend aus Tischbaas, Vizebaas, Kassierer und Schriftführer. Dieser Vor
stand vertritt den Tisch im Heimatverein. Über zwei Drittel aller Vereinsmitglieder sind so in Tischgemeinschaften organisiert. Jede Tischgemeinschaft hat ein reges Eigenleben: Es werden Tischversammlungen abgehalten sowie Ausflüge, Familienfeste und sonstige Gesellschaften organisiert. Der Vorstand des Heimatvereins begrüßt diese Aktivitäten und unter
stützt sie.
Die Tischgemeinschaften sind die Säulen des Vereins. Nur durch sie sind die über 2600 Mitglieder des Vereins zu lenken und für die Vereins ziele zu motivieren. Das Hauptanliegen der Tischgemeinschaften aber ist es, den Vorstand bei der Erfüllung der satzungsmäßigen Aufgaben zu unterstützen. Die Zusammenarbeit von Vorstand und Tischgemeinschaften re
gelt die Vereinssatzung (§12). Viele Tischgemeinschaften haben sich für ihr Zusammenleben eine eigene Tischordnung gegeben. Grundlage auch hierfür ist die Satzung des Heimatvereins (§8). Das alles ist praktizierte Vereinsdemokratie, die der Gemeinschaft zugute kommt und somit auch der Stadt Düsseldorf und den Düsseldorfer Bürgern.
Dem Vorstand geht es in erster Linie um starke und damit überlebensfähige Tischgemeinschaften. Aus diesem Grund steht er Neugründungen sehr zurückhaltend gegenüber. Reine berufs- oder richtungsorientierte Gemeinschaften wurden in der Vergangenheit nicht genehmigt, da diese auch nicht das Spiegelbild des Vereins wiedergeben.
Leider existieren von den 48 Tischgemeinschaften schon fünf Tische nicht mehr, da es versäumt wurde, sich rechtzeitig um Nachwuchs zu kümmern. Aber junges und neues Blut tut nicht nur den Tischgemeinschaften gut, sondern ist insgesamt auch gut für den Heimatverein. Der Vor
stand ist stolz darauf, dass die Tischgemeinschaften von der Öffentlichkeit als Heimatverein wahrgenommen werden. Damit auch in Zukunft dieses positive Zusammenwirken Bestand hat, ist es wichtig, dass bei allen Vorhaben und Entscheidungen das Wohl des Heimatvereins an erster Stelle steht.

Franz-Josef Siepenkothen, Vizebaas
(aus dem Almanach zum 75. jährigen Jubiläum des Heimatvereins)

 Termine & Veranstaltungen

  Jeweils Dienstag, 20.00 Uhr, im Henkel-Saal, Ratinger Str. 25

07
SEP
Internationale Schule Düsseldorf
Referent: Dr. Roland Bomhard
14
SEP
8. Jonges Forum
Moderation: Ludolf Schulte
21
SEP
Rhein - Kreis- Neuss
Referent: Landrat Hans-Jürgen Petrauschke
28
SEP
Quadriennale Düsseldorf
Referent: Beigeordneter der Stadt Düsseldorf Hans – Georg Lohe
05
OKT
Das bewegte uns…
Ein Presserückblick von und mit Dr. Willi Keinhorst, Lokalchef
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