jonges
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Förderpreis FH

Jonges-Preis für Stadtentwicklung -planung und -gestaltung
Bestimmungen

Der Preis des Heimatvereins „Düsseldorfer Jonges“ ist eine Auszeichnung zur Förderung und Unterstützung besonderer Studien und Arbeiten im Bereich der Stadtentwicklung, -planung und -gestaltung über und für die Landeshauptstadt Düsseldorf.

Der Preis besteht aus drei Urkunden, die von den Mitgliedern des Auswahlgremiums unterzeichnet werden und einer Gesamtprämie in Höhe von € 2.500,00. Die Gesamtprämie teilt sich auf in einen 1.Preis in Höhe von € 1.500,00 einem 2.Preis in Höhe von € 750,00 und einem 3.Preis in Höhe von € 250,00. Er wird jedes zweite Jahr, erstmals im Oktober 2000, von den „Düsseldorfer Jonges“ in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Düsseldorf, dem Fachbereich Architektur der“ Peter Behrens School of Architecture“(PBSA) auf besonderes Verlangen und dem Recht der „Düsseldorfer Jonges“ auch unter Vorgabe von Arbeitsthemen, ausgeschrieben und verliehen.

Zur Teilnahme sind ausschließlich Studenten des oben angegebenen Fachbereiches der Fachhochschule PBSA des laufenden und vorangegangenen Jahres zugelassen.

Die herausragenden Qualitäten eingereichte Arbeiten müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:
  • sich ausschließlich mit Lösungen von Problemen der Stadtentwicklung, -planung und -gestaltung der Landeshauptstadt Düsseldorf befassen.
  • aus Themen- und/oder Arbeitsvorgaben umsetzbare, anerkennenswerte Vorschläge ausweisen bzw. erkennen lassen und
  • eigene Kreativität des/der Studenten nachweisen
  • mehrere Studenten können gleichzeitig eine Arbeit als Gemeinschaftsleistung vorlegen.
  • jede Arbeit darf nur einmal eingereicht- bzw. vorgelegt werden.


  • Alle Arbeiten werden nach einer Vorauswahl, die durch Professoren und Fachvertreter der PBSA vorgenommen wird, einem fünfköpfigen Auswahlgremium, bestehend aus:
  • dem Dezernenten des Planungsamtes der Stadt Düsseldorf,
  • dem Präsidenten der Architektenkammer NRW in Düsseldorf,
  • dem Präsidenten der Ingenieurkammer-Bau NRW in Essen,
  • dem Präsidenten des Heimatvereins „Düsseldorfer Jonges“ und
  • einem weiteren Vorstandsmitglied (Stadtbildpflege) des Heimatvereins „Düsseldorfer Jonges“

  • vorgelegt.

    Dieses Auswahlgremium entscheidet über die Verleihung des Preises oder kann von einer Vergabe absehen. Die Entscheidung des Auswahlgremiums ist verbindlich und unanfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

    Die Preisverleihung wird vom Präsidenten des Heimatvereins „Düsseldorfer Jonges“ bekannt gegeben und über die Presseabteilung der Tages- und Fachpresse zur Veröffentlichung übermittelt. Die Verleihung wird in einem feierlichen Rahmen auf einem Heimatabend der „Jonges“ im Beisein des Auswahlgremiums durchgeführt.

    Diese Bestimmungen und Richtlinien wurden am 19.August 2008 einstimmig beschlossen und ersetzen den Beschluß vom 04. August 2000.

    Preisträger des Jahres 2004

    1. Preis Dipl.-Ing Karoline Wojcik mit der Arbeit "Jugendhotel am Rhein"
    2. Preis Dipl.-Ing. Sonja Platz mit der Arbeit "Erweiterung der Robert-Schumann-Musikschule in Düsseldorf
    3. Preis Dipl.-Ing. Jessica Su-Yucken mit der Arbeit "Überbauung des Bunkers in Düsseldorf-Heerdt"
    4. Preis Dipl.-Ing. Helene Zimmermann mit der Arbeit "Hotel Tor Klemens/Kaiserswerth - Vom Hochbunker zum Stilhotel"

    Preisträger des Jahres 2006

    1. Preis Dipl.-Ing Denise Roosenboom mit der Arbeit "Mobile Living"
    1. Preis Dipl.-Ing. Alexandra Falkenreck mit der Arbeit "Erweiterung des Aquazoos als Glausbau"
    3. Preis Dipl.-Ing. Boris Soyka mit der Arbeit "Moving Monkey’s"

    Preisträger des Jahres 2008

    1. Preis: Nadine Prigge hat mit dem Projekt „Gloria-Halle” ein Kommunikationszentrum
    mit Bibliothek und Ausstellungsraum für den Stadtteil Oberkassel entworfen. Dabei
    wird die leere Hülle eines 1903 gebauten Kinos und späteren Supermarktes an der Belsenstraße 20 über verschiedene Raumebenen für die kulturelle Nutzung erschlossen und der
    Garten ins Konzept einbezogen.
    2. Preis: Angelika Rex widmete sich der Umgestaltung der Fachhochschule selbst. Ihre
    Arbeit „Convertible Box“ setzt ein architektonisches Implantat ins Gebäude, das ungenutzte
    Innenhöfe in einladende Treffpunkte mit Shops, Galerien und Gastronomie verwandelt.
    3. Preis: „Energy of Nature“ nennt Kerstin Strobel ihren Entwurf, der für die Südostseite der Weizenmühlenstraße im Hafen ein Wissenschaftsmuseum in einem Park vorschlägt. Das mit einem großflächigen bepflanzten Dach wie eine Hügellandschaft angelegte Gebäude soll eine Pufferzone bilden zwischen der industriellen Nutzung auf der einen Seite sowie den Büros und Wohnungen auf der anderen Seite der Landzunge.
    Mit dem Sonderpreis für Katja Stapper würdigte die Jury den Vorschlag eines siebenteiligen Ausstellungs- und Denkmalskonzeptes. An sieben Stationen in der Stadt und Umgebung, zum Beispiel am Polizeipräsidium, soll unter dem Titel „Weg der Befreiung“ an das Wirken der Widerstandsgruppe um Karl August Wiedenhofen, Aloys Odenthal und Franz Jürgens
    erinnert werden, die im April 1945 durch ihren mutigen Einsatz die kampflose Übergabe
    der Stadt an die Amerikaner ermöglichten und damit weiteres Blutvergießen verhinderten.
    Fünf Beteiligte dieser Aktion sind damals noch im letzten Moment von den Nazis
    erschossen worden.

     Termine & Veranstaltungen

      Jeweils Dienstag, 20.00 Uhr, im Henkel-Saal, Ratinger Str. 25

    16
    MRZ
    Stiftungsfest
    Verleihung der Treuenadeln, Musikalische Begleitung: Kapelle Werner Bendel
    23
    MRZ
    7. Jonges Forum „ Hallo, ich bin Ihr Nachbar „
    Neue Wohnformen- und Ideen, vor allem generationsübergreifendes Wohnen.
    30
    MRZ
    Der Malteser Hilfsdienst
    Johannes Freiherr Heeremann von Zuydtwyck,
    06
    APR
    Presserückblick, Aufnahme neuer Mitglieder, Eierkippen
    mit Uwe Jens Ruhnau, WZ - Musikalische Begleitung . MachMajatzz - Düsseldorf
    04
    MAI
    Konsularischer Empfang
    jonges
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