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Förderpreis für wissenschaftliche Studien

Für das Jahr 2013 wird erneut der mit EUR 2.500 dotierte Förderpreis für wissenschaftliche Studien ausgeschrieben.

Teilnahmeberechtigt sind alle Wissenschaftler. Die eingereichten Arbeiten müssen auf eigenen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und einen deutlichen Bezug zu Düsseldorf aufweisen. Sie können folgende Themenbereiche umfassen: Geisteswissenschaften, Medizin, Naturwissenschaften, Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Kunstgeschichte.

Die Arbeiten sind bis zum 15. August 2013 bei der Geschäftsstelle der Düsseldorfer Jonges, 
Mertensgasse 1, 40213 Düsseldorf, einzusenden.

Preisbestimmungen

1. Der „Förderpreis für wissenschaftliche Studien“ des Heimatvereins Düsseldorf Jonges e.V. ist eine Auszeichnung zur Anerkennung, Förderung, Unterstützung und Würdigung besonderer aktueller wissenschaftlicher Studien mit starkem Bezug zu Düsseldorf. Der Preis ist für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten aus in Düsseldorf ansässigen Institutionen bzw. der Region (NRW) vorgesehen.

2. Der Preis, der alle zwei Jahre von den Düsseldorfer Jonges ausgeschrieben wird, besteht in einer vom Rektor der Heinrich-Heine Universität und dem Baas der Düsseldorfer Jonges unterzeichneten Urkunde und einer Prämie von EUR 2.500.

3. Die eingereichten Arbeiten haben folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

a. Die Arbeiten müssen auf eigenen wissenschaftlichen Leistungen und Erkenntnissen beruhen und eine anerkennenswerte wissenschaftliche Leistung darstellen. Die Arbeit muss im Jahr 2012 oder 2013 abgeschlossen worden sein.

b. Jede Arbeit darf nur einmal eingereicht werden.

c. Falls eine Arbeit auch zu einer anderen Ausschreibung eingereicht ist oder wird, hat dies der Einsender im Einzelnen anzugeben.

d. In einer eidesstattlichen Erklärung sind alle an den Studien beteiligten wissenschaftlichen Mitarbeiter als Mitverfasser namentlich zu nennen und der jeweilige Anteil an der Gesamtarbeit kurz darzulegen.

e. Die Arbeiten sind in deutscher Sprache in drei Exemplaren einzureichen. Bei englischsprachigen Arbeiten muss eine ausführliche deutsche Zusammenfassung beigefügt sein.

4. Es kann auch ein Beitrag einer Gemeinschaftsarbeit vorgelegt werden. Der Beitrag muss in der Arbeit gesondert erkennbar sein. Eine Erklärung der Mitautoren über Art und Umfang des Anteils des Bewerbers ist beizufügen.

5. Die Arbeiten sind an die Geschäftsstelle des Heimatvereins der Düsseldorfer Jonges e.V, Mertensgasse 1, 40213 Düsseldorf einzusenden. Der Schlusstermin der Einsendung ist jeweils der 15. August 2013. Maßgeblich ist das Datum des Poststempels. Die Preis-Verleihung erfolgt auf einem Heimatabend im Oktober / November 2013.

6. Über die Verleihung des Preises entscheidet nach Anhörung von Fachvertretern der jeweiligen Hochschulen ein fünfköpfiges Auswahlgremium, dem der Baas (Präsident) der Düsseldorfer Jonges, der Rektor der Heinrich-Heine-Universität (HHU) als Vorsitzende, der Sonderbeauftragte der Düsseldorfer Jonges als geschäftsführendes Mitglied, sowie ein weiterer Vertreter des Lehrkörpers der HHU und der für diesen Förderpreis für wissenschaftliche Studien bestellte Fachgutachter angehören.

7. Für jede eingereichte Arbeit soll sich ein neutraler Fachvertreter der jeweiligen Hochschule gegenüber dem Auswahlgremium zur Frage der anerkennenswerten wissenschaftlichen Leistung gutachterlich äußern. Weitere Fachvertreter können erforderlichenfalls herangezogen werden.

8. Das Auswahlgremium kann den Preis auf mehrere Bewerber aufteilen oder von einer Vergabe absehen. Die Entscheidungen des Auswahlgremiums sind nicht anfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

9. Der Sonderbeauftragte der Düsseldorfer Jonges gibt die Preisverleihung, die im Mittelpunkt eines Heimatabends stehen soll, bekannt. Außerdem werden Autor und Titel der preisgekrönten Arbeit der Tages- und Fachpresse zur Veröffentlichung übermittelt.

10. Die Düsseldorfer Jonges archivieren ein Exemplar der preisgekrönten Arbeit mit dem Gutachten. Ebenfalls jeweils ein Exemplar der Arbeit sollen der Rektor der betroffenen Hochschule sowie die Universitäts-Bibliothek der HHUD erhalten.

11. Diese Fünfte Fassung der Bestimmungen wurde einstimmig vom Geschäftsführenden Vorstand in der Sitzung am 17. Juni 2013 beschlossen und tritt mit diesem Datum in Kraft.


Düsseldorf, den 17. Juni 2013

 
gez. Wolfgang Rolshoven, Baas  |  Dr. Reinhold Hahlhege, Vizebaas

Verfügbare Downloads:

Richtlinien Förderpreis Wissenschaft

 

Preisträger 2015

Dr. des. Anja Bilski
Wiederaufbau, Reorganisation und Entnazifizierung des Düsseldorfer Schulwesens nach 1945

 

Preisträger 2011

Dr. Sabine Mecking
Gebietsreform und Bürgerwille – Demokratieentwicklung und Reform von Staat und Gesellschaft am Beispiel der kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen.
 
 

Preisträger 2009

Dr. des. Nadine Müller
Selbstvermarktung von Künstlern der Düsseldorfer Malerschule und das Selbstvermarktungssystem 1826-1860
 
 

Preisträger 2007

Dr. Axel Kolodziej
Der Preisträger des Jahres 2007 ist Dr. Axel Kolodziej mit seiner Arbeit über Herzog Wilhelm I. von Berg 1380 - 1408.
 
 

Preisträger 2005

Dr. Carmen Götz
Thema: Friedrich Heinrich Jakobi im Kontext der Aufklärung. Eine Analyse auf der Grundlage seines Düsseldorfer Briefwechsels (1762-1794)
 
 

Preisträger 2003

Dr. Fritz Droese
Thema: Krankenhaus und lokale Politik um 1800 - am Beispiel Düsseldorf 1770-1850
 
 

Preisträger 2001

Volker Frech
Thema: Lebende Bilder und Musik am Beispiel Düsseldorfer Kultur
 
 

Preisträger 1999

Kerstin Griese, Dr. Michael Esch, Wolfgang Wolk, Frank Sparing
Thema:
Die medizinische Akademie Düsseldorf im Nationalsozialismus
 
 

Preisträger 1997

Thomas Gutmann
Thema:
Die Auseinandersetzung um die Benennung der Universität Düsseldorf nach Heinrich Heine 1965-1988
 
 

Preisträger 1995

Dr. Henner Montanus
Thema: Die Erforschung der Krankheiten Heinrich Heines
 
 

Preisträger 1993

Dr.phil. Dietmar Niemann
Thema:
Die Revolution 1848/49 in Düsseldorf
 
 

Preisträger 1991

Hans Rönneper
Thema:
Der Düsseldorfer Kommunalpolitiker Josef Gockeln
 
 

Preisträger 1989

Dr.phil. Gerhard Höhn
Thema:
Heine-Handbuch
 
 

Preisträger 1987

Ursula Brockmann-Scherwass
Thema:
Die spontane Flora von Düsseldorf-Hamm und Kaiserswerth

 
 

Preisträger 1984

Dr. Sönke Lorenz
Thema:
Studien über Kaiserswerth