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Jahresbericht der Düsseldorfer Jonges

Einleitungs- und Begrüßungsfolie



1. Mitgliederentwicklung der letzten sechs Jahre

Im Jahre 2009 mussten wir den Tod von 55 Heimatfreunden beklagen.

Insgesamt gab es 53 Abgänge. Davon haben 39 Mitglieder ihren Austritt erklärt, 12 wurden wegen Beitragsrückstand gekündigt und 2 Mitglieder wurden aus dem Bestand genommen, weil wir seit mehr als drei Jahren keine aktuelle Adresse mehr von ihnen haben und auch kein Beitrag mehr gezahlt wurde.

Erfreulicherweise konnten wir 103 neue Heimatfreunde im Jahre 2009 begrüßen.



2. Mitgliederentwicklung der letzten fünf Jahre

Im Vergleich zu den Vorjahren liegen wir mit den 103 Neuaufnahmen in einem positiven Bereich, leider reicht es aber nicht aus, um die Abgänge auszugleichen.

Zum Stichtag 31.12.2009 hatten wir 2497 Mitglieder.



Die Altersstruktur zeigt sich uneinheitlich. Erfreulich ist die Zunahme im Bereich unter 35.



Die Übersicht der 50 Heimatabende des Jahres 2009 zeigt die Aufteilung in traditionelle Veranstaltungen und Vortragsabende mit freier Thematik, wovon 10 einen direkten Bezug zu Düsseldorf hatten.



Diese Folie zeigt eine Auflistung der traditionellen Veranstaltungen.

Die vierteljährliche Presseschau der Lokalchefs Hans Onkelbach von der RP, Uwe-Jens Ruhnau von der WZ , Frank Preuss von der NRZ und Dr. Willi Keinhorst von der NRW-Redaktion der Welt am Sonntag erwies sich erneut als abwechslungsreich und anregend.

Das Jonges-Forum zählt nun schon zu den traditionellen Veranstaltungen. Organisator Ludolf Schulte moderierte zu den Themen 1. Integration, 2. Krise der Hotelszene und Chancen des Marketings, 3. Modestadt Düsseldorf 4. und jugendliche Gewaltbereitschaft interessante Diskussionsrunden. Ein vielfältiges Presseecho verstärkt die Positionierung des Heimatvereins in der öffentlichen Wahrnehmung.

Ihren Wissenschaftspreis überreichten die Jonges an Nadine Müller für ihre Arbeit zur "Selbstvermarktung von Künstlern der Düsseldorfer Malerschule und das Selbstvermarktungssystem 1826-1860" und verbanden diesen Anlass mit einer weiteren Ehrung. Altrektor Prof. Dr. Dr. Alfons Labisch erhielt die Herzog Wilhelm I. von Berg Medaille für seine besondere Verdienste um Stadt und Universität.



Die Übersicht der 26 Vorträge veranschaulicht die Themenbereiche.

Unser Programmgestalter Horst Jakobskrüger versteht es immer wieder neue Akzente zu setzen. Bei dieser Themenvielfalt ist sicherlich für jeden Heimatfreund etwas von Interesse dabei gewesen.



Anzahl der in der Düsseldorfer Presse im Jahre 2009 erschienenen Berichte, die mit dem Heimatverein im Zusammenhang standen.



Presseecho 2009 vs. 2008

Hier können wir bei der RP eine deutliche Steigerung zum Vorjahr feststellen.



Diese Übersicht stellt die Themen dar, mit denen sich die Presseartikel beschäftigten.



11 Sitzungen absolvierte der Geschäftsführende Vorstand im Jahre 2009.

Zur Förderung der internen Diskussion und dem Ideenaustausch fanden vier Gesamtvorstands- und sechs Tischbaassitzungen statt.

Peter Klesse initiierte eine Mitgliederbefragung im Herbst 2009. Eine erste Auswertung wurde bereits auf einem Heimatabend im Januar 2010 und im TOR vorgestellt. Auf dieser Basis neue Akzente und Impulse zu setzen, wird Aufgabe des Vorstands sein.



Planungsmaßnahmen im Stadtbild

Spürbar für viele Bürger war der Beginn der Baumaßnahme Wehrhahnlinie. Eine Vielzahl von Aufklärungsmaßnahmen der Stadt hat dafür gesorgt, daß die Bevölkerung bewusst mit den Einschränkungen umgeht. Dennoch haben sich nur wenige vorstellen können, welchen tiefen Einschnitt diese Baumaßnahme im Herzen der Stadt verursacht.

Die Entwicklung um den Kö-Bogen differenziert sich formal in zwei Abschnitte. Der erste Abschnitt umfasst grob gesagt den Jan-Wellem-Platz; die Umsetzung der von den "Developern" und dem Architekten Libeskind vorgestellten Entwürfe ist in vollem Gange und wird bis 2014 andauern. Der 2. Bauabschnitt mit großer Verkehrslösung und Zusammenführung der Hofgartenabschnitte steht ebenfalls bevor und soll mit Fertigstellung der Wehrhahnlinie ebenfalls realisiert sein.

Auch im Geschäftsjahr 2010 werden wir die Entwicklung aufmerksam verfolgen immer mit dem Ziel, daß bei Umsetzung der Planung das Verhältnis zwischen Verkehr, Grün- und Hochbau ausgewogen ist. Beeinträchtigungen für den Hofgarten sind erkennbar, wir werden uns bemühen, im Austausch mit den Fachleuten der Stadtverwaltung und der Politik bedenkliche Sachverhalte im Einzelfall zu klären.

Das Stadtentwicklungskonzept Düsseldorf 2020 + unter dem Motto "Wachstum fördern, Zukunft gestalten", prognostiziert für die Zukunft ca. 620.000 Einwohner. Hiermit verbunden ist ein enormes Aufkommen an Planungsmaßnahmen, eine Entwicklung, die wir positiv begleiten wollen, aber auch kritisch, bezogen auf die Stadtbildpflege.



Dreck-Weg-Tag am 21.03.2009

Der Aufruf zur Teilnahme wurde wieder von einer Vielzahl von Heimatfreunden umgesetzt in tatkräftige Unterstützung. Wie gewohnt fand sich traditionell eine Gruppe am Ratinger Tor ein, um den Hofgarten zu säubern. Darüber hinaus sind aber viele Heimatfreunde im Einsatz, um gerade an diesem symbolischen "Denkmalschutztag" unsere Patenschaften wahrzunehmen. Teilweise mit großem Aufwand wird geschrubbt und geputzt, um unsere sichtbaren Zeichen im Stadtbild für alle Bürger und Besucher unserer Stadt in einem gepflegten Zustand darzustellen.

All diese Helfer in der Sache lassen auch den Stadtbildpfleger glänzen, der sich auch im Namen der Vorstandskollegen bei jedem Paten und Mitwirkenden herzlich bedankt. Wir hoffen sehr, daß sich auch im Neuen Jahr dieses große ehrenamtliche Engagement fortsetzen läßt.

Architektenpreis

Auch wenn die Vergabe des Architektenpreises erst wieder 2010 ansteht, wurden bereits 2009 gemeinsam mit der Fachhochschule Themenbereiche für studentische Arbeiten formuliert. Der Preis hat bei den Studenten und jungen Ingenieuren zwischenzeitlich einen bedeutenden Stellenwert; die Professoren schätzen die Wertung und Bewertung der Arbeiten mit Düsseldorfer Bezug; die Jonges verbinden alt und jung.

Golzheimer Friedhof

Gemeinsam mit anderen Interessengruppen haben die Jonges mitgewirkt bei der Sanierung und Restaurierung der Grabstätte von Maximilian Friedrich Weyhe. Insgesamt gilt es eine Vielzahl von Grabplatten zu bearbeiten, um im Zusammenhang mit den landschaftspflegerischen Maßnahmen der Stadt auch den historischen Hintergrund angemessen aufzubereiten.

Kulturpfad Düsseldorf

Mit ersten Entwürfen und Fachgesprächen mit dem Kulturdezernat der Stadt, aber auch anderen Vereinen und der Fachhochschule Düsseldorf wurden Initiativen entwickelt, einen Kultur- bzw. Kunstpfad in der Stadt zu entwickeln. Vermutlich werden bereits 2010 konkrete Umsetzungsvorlagen bereitgestellt werden können. Diese Maßnahme soll Grundlage werden u.a. für einen historischen Rundgang durch Düsseldorf.



Über die Programmgestaltung, die Gesamt- und Vorstandssitzungen sowie Sonderveranstaltungen haben wir auch im Berichtsjahr Kontakte auf vielfältiger Ebene geknüpft und vertieft. Zu zahlreichen Verbänden, Vereinen, Institutionen und den Düsseldorfer Hochschulen gibt es traditionell gewachsene, enge Verbindungen.

Auf Einladung des Beigeordneten Jürgen Dressler nahmen Mitglieder des Vorstandes in Duisburg an einer Führung von der Innenstadt zum Innenhafen teil.

Mettmanns Landrat Thomas Hendele lud den Jonges-Vorstand zu einer Besichtigung und anschließendem Gedankenaustausch ein.

Seit dem Jahre 2001 gibt es intensive Kontakte zur Bürgerschaftlichen Initiative "Pro Ruhrgebiet". Rund 100 Vertreter folgten am 17.Oktober der Einladung des Heimatvereins nach Düsseldorf, für sie hatte Vizebaas Prof. Hagen Schulte ein umfangreiches Programm organisiert. "Die Kommunikation auf Augenhöhe hat vom ersten Tag an gestimmt", betonte der Baas auf der Pressekonferenz.

Der jährlich stattfindende Empfang der konsularischen Vertretungen fand unter der Schirmherrschaft von Ungarn mit Vertretern aus 15 Ländern statt. Auf dem Vorempfang im Industrieclub trafen sich zahlreiche Repräsentanten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Der Vorsitzende des Industrieclubs Joachim F. Scheele kommentierte in seiner Begrüßung: "Erstmals in diesem Rahmen treffen sich Internationalität und Weltoffenheit mit Bodenständigkeit und Heimatverbundenheit".



Soziales Engagement:

Mit 10.000 € unterstützten die Jonges das Projekt "Singpause". Die Kinder der Paul-Klee-Grundschule kommen damit in den Genuss einer musikalischen Grundausbildung. Im Mai traten 38 Kinder an einem Heimatabend auf und sangen Frühlingslieder.

Mit dem Erlös der Tombola vom Martinsabend in Höhe von 2.000 Euro wurde die soziale Arbeit der Evangelischen Tersteegen-Kirchengemeinde unterstützt. Älteren Menschen, deren Beweglichkeit eingeschränkt ist, werden damit soziale Kontakte erleichtert.

Jeweils 500 € spendeten wir für die Armenküche und die Weihnachtsfeier des CVJM.



Auf einer Pressekonferenz im März stellte der Vorstand Themen vor, die den Jonges am Herzen liegen. Dank einer sorgfältig zusammengestellten Pressemappe und eines gewinnbringenden Dialogs gab es ein bemerkenswertes Presseecho.

Noch vor der offiziellen Eröffnung fand am 12.5. der erste Heimatabend im Henkel-Saal statt, an dem Improvisation im Vordergrund stand. Eine vorläufige Platzverteilung konnte der zuständige Ausschuss erst für den folgenden Heimatabend festlegen. Auch in den Folgemonaten lief noch nicht alles rund. Für geraume Zeit wird es noch eine wichtige Aufgabe des Vorstands bleiben, Details zu verbessern, um das Wohlgefühl der Mitglieder im neuen Saal zu steigern.

Auch in 2009 hat sich Freddy Scheufen um die Teilnahme der Jonges an der Drachenbootregatta verdient gemacht, diesmal gab es auch mit Platz 7 einen bemerkenswerten sportlichen Erfolg. Während der Moderation der Rennen wurden die Zuschauer über die Arbeit der Jonges, ihre Ziele und Strukturen informiert.

Viel Zeit und Arbeit haben die Mitglieder einer Arbeitsgruppe in ein Faltblatt investiert, das die wichtigsten Informationen über die Jonges in frischer Aufmachung und zeitgemäßer Gestaltung präsentiert.

Zum 1.12. wurde der neue Internetauftritt der Jonges freigeschaltet. Die optische Gestaltung wurde modernisiert, die Inhalte neu strukturiert, überarbeitet und erweitert. Die technische Basis wurde von der Firma DKN zu Verfügung gestellt.



Dies war der Jahresbericht des Vorstands und zum Abschluß möchte sich der Vorstand wieder bei allen Heimatfreunden bedanken, die sich im Laufe des Jahres uneigennützig für unseren Heimatverein engagiert haben, sei es in der Geschäftsstelle, bei der Durchführung der Heimatabende oder bei den vielen Aktivitäten, die das Jahr 2008 geprägt haben.

















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