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Jonges Forum - Smart City

24.04.2018

Jonges-Forum:

Smart und gesund

 

Alle neuen Bundesminister setzen auf „digital“. Sie setzen auf die Zukunft. In großen Städten hat längst ein Wettlauf begonnen. Ob Hamburg, Berlin, Stuttgart oder Düsseldorf: Jeder will bei „Smart City“ die Nase vorn haben. Eine neue Branche wetteifert mit Ideen. Wie kann man die Lebensqualität der Bürger verbessern?, heißt die zentrale Frage auch über einem Jonges-Forum, das am Dienstag, 24. April 2018 mit dem Titel „Der neue Weg: Smart und gesund“ startet.

 

 Jens Spahn, der neue Gesundheitsminister, will große Schritte machen. Was bedeutet „digital“ ganz praktisch? Taugt digitale Technik als Helfer bei der Gesundheitsversorgung und vielleicht auch in Notfällen als Lebensretter? Welche Rolle spielt das Handy dabei?

 

Die Frage geht beim Jonges-Forum an den Medizinprofessor Dr. Andreas Meyer-Falcke. Der städtische Gesundheitsdezernent sitzt in der ersten Reihe derer, die sich um digitale Techniken in der Stadt kümmern. Das werden immer mehr. Neben ihm auf dem Podium des Henkel-Saals wird Dr. Matthias Lemberger sitzen. Er hat nicht nur eine Notfallapp entwickelt, sondern auch eine digitale Gesundheitskarte, auf dem alle wichtigen Daten eines Patienten gespeichert sind – etwa eine Medikamentenliste, Organspendeausweis oder auch eine Patientenverfügung. Ein Arzt sieht sich sofort ins Bild gesetzt.

 

Mit einem starken Praxisbezug kommt auch Ulrich Schulze-Althoff zu den Jonges. Der Geschäftsführer der Firma Kaasa Health hat sich die Gesundheitsförderung als Ziel gesetzt. Für Erwachsene und Schüler. Und alles sozusagen leicht bekömmlich, sprich sich selbst erklärend. Letzter im Bunde der Diskutanten ist Bernd Altpeter, Geschäftsführer des 2013 in Düsseldorf gegründeten Deutschen Instituts für Telemedizin jund Gesundheitsförderung. Ihm geht es um die Versorgung und Betreuung von chronisch Kranken.

 

René le Riche (WDR) wird das Forum moderieren und die Zuhörer davor bewahren, mit brandneuen Fachbegriffen zugeschüttet zu werden. Viele Publikationen zum Thema digitale Gesundheit sind längst in einer eigenen Sprache angekommen. Fernab von Bürgern, für die diese Technik eigentlich gedacht ist. (ls)

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