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Querschnittslähmung

10.07.2018
20:00-21:00 Uhr

Querschnittslähmung

Herr Prof. Dr. Hans Werner Müller, Leiter Molekulare Neurobiologie, Heinrich-Heine-Universität

Einleitend werden auf verständliche Weise die komplexen Gewebeprozesse nach einer traumatischen Verletzung des Rückenmarks dargestellt und die verschiedenen Hindernisse aufgezeigt, die einer anschließenden Regeneration im Wege stehen.

Ausgehend von dem lange gültigen Dogma, dass eine Regeneration im verletzten Zentralnervensystem (ZNS) grundsätzlich nicht möglich sei, werden wegweisende Forschungsergebnisse und Schlüsselbeobachtungen beschrieben, die dieses Dogma gestürzt haben.

Danach setzte eine exponentiell ansteigende und inzwischen nicht mehr beherrschbare Flut wissenschaftlicher Publikationen zum Thema ZNS-Regeneration ein, die neue Wege der Informationsgewinnung z.B. in Form neuartiger Wissensdatenbanken notwendig machen. Aus der Vielfalt der aktuellen Therapiekonzepte werden wichtige Ansätze vorgestellt, darunter auch vielversprechende Verfahren mit überraschenden Ergebnissen aus der eigenen Arbeitsgruppe.

Abschließend wird ein Ausblick auf die mögliche weitere Entwicklung dieses wichtigen medizinischen Forschungsgebietes gegeben.​

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