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Zwei unbekannte Brüder von Jan Wellem

13.03.2018

Referenten: Frau Dr. Barbara Steingießer (Impulsvortrag) und Michael Dederichs (Hauptvortrag)

Michael Dederichs, geb. 24.08.1961 in Leverkusen
26.06.1992 Priesterweihe im Hohen Dom zu Köln
1992 – 1995 Kaplan in Rösrath
1995 – 2000 Kaplan in Düsseldorf Gerresheim, Hubbelrath und Knittkuhl
Oktober 2000 Pfarrer an St. Antonius, Düsseldorf-Oberkassel
Dezember 2002 zusätzlich Pfarrer an St. Anna in Niederkassel
Januar 2005: Pfarrer der Fusionierten Pfarrei St. Antonius Ober- und Niederkassel
Januar 2007 Präses der Kolpingfamilie Düsseldorf-Zentral (Kolpinghäuser Blücher- und Bilkerstraße)
Mai 2008 bis 31. Dezember 2016: Dechant des Dekanates Düsseldorf Mitte / Heerdt
Januar 2010 Geistlicher Assistent Deutscher Orden, Komturei „An Rhein und Ruhr“
März 2011 Geistlicher Beirat vom Sozialdienst kath. Frauen und Männer Düsseldorf e.V.
September 2011 Pfarrer für den Bereich des linksrheinischen Düsseldorfs, Pfarrei St. Antonius und Benediktus
Juni 2017: stv. Stadtdechant von Düsseldorf
 
Zum Vortrag:
Jan Wellem hatte zwei Brüder, die nacheinander Hochmeister des Deutschen Ordens waren. Ludwig Anton von Pfalz-Neuburg (1684-1694) und Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg (1694-1732). Diese beiden Düsseldorfer Jonges, beide sind in Düsseldorf aufgewachsen und wurden hier erzogen, Ludwig Anton sogar hier geboren, haben große Spuren in der Geschichte des Deutschen Ordens hinterlassen. In Wien ist bis heute eine Gründung von Hochmeister Franz Ludwig ein wichtiger Bestandteil der Traditionspflege und vielen Menschen in der ganzen Welt bekannt.

Dr. Barbara Steingießer,
Literaturwissenschaftlerin und Kunsthistorikerin, ist freie Autorin, Kulturjournalistin und Kuratorin. 2014 rief sie die Konzertreihe „Jazz im Goethe-Museum“ ins Leben, die sie seitdem ehrenamtlich betreut. Jetzt hat sie für das Goethe-Museum/Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung im Schloss Jägerhof die Ausstellung „Taten des Lichts – Mack & Goethe“ kuratiert.

„Die Farben sind Taten des Lichts“ – diesem Zitat aus Goethes Schrift „Zur Farbenlehre“ ist der Titel der großen Sonderausstellung entlehnt, in der das Goethe-Museum vom 4. März bis zum 27. Mai den Lichtkünstler Heinz Mack in Auseinandersetzung mit dem Werk Goethes zeigt. Goethe war nicht nur Dichter, Zeichner und Politiker, sondern auch ein ernstzunehmender Naturwissenschaftler, der ein grundlegendes Werk zur Farbpsychologie und -ästhetik verfasste. Heinz Mack, Mitbegründer der Gruppe ZERO, hat nicht nur Gemälde, Grafiken und Skulpturen geschaffen, die um Licht, Farbe und die Strukturen der Welt kreisen. vielmehr hat er sich auch stets mit den Schriften Goethes befasst. Die Sonderschau stellt zahlreiche Werke des Künstlers Experimenten aus Goethes Farbenlehre gegenüber. Zusammen genommen erscheinen Macks Werke als vielfältiges Spiegel- und Gegenbild zur Gedanken- und Ideenwelt Goethes. In der Ausstellung sind selten oder noch nie präsentierte Werke des Künstlers Heinz Mack und zahlreiche Goethe-Exponate aus der Düsseldorfer Sammlung zu sehen, aber auch rare Leihgaben aus Weimar, Dresden und Wien.

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