Zum Seitenanfang

Blog

16.06.2021
187

Heimatabende im Treibgut (Stahlwerk)

Liebe Heimatfreunde,
das Virus ist immer noch nicht verschwunden. Auch weiterhin müssen wir alle vorsichtig sein, um unsere hart erkämpfte positive Ausgangslage nicht zu verspielen. Dennoch merken wir: So langsam kehrt - auch mit Virus - wieder eine gewisse Normalität ein. Viele Heimatfreunde sind bereits komplett geimpft, die meisten lassen sich regelmäßig testen. Und auch wir als Vorstand möchten nun wieder Heimatabende veranstalten. Selbstverständlich unter Vorbehalt und Beachtung sämtlicher Hygiene- und Gesundheitsvorschriften der Corona Schutzverordnung!
 
Daher laden wir Euch herzlich ein. Die ersten Termine sind:

06.07.2021 Stiftungsfest mit Ehrungen und Auszeichnungen
13.07.2021 Charity - Abend
20.07.2021 Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (in Planung)
27.07.2021 Forum Bundestag (in Planung)
03.08.2021 Verleihung Preis f...
14.05.2021
1352

Stuhl ohne Sitzfläche

Platz nur für einen Po, den von Mutter Ey
Wenn man mich nach einem Relikt in der Innenstadt fragt, das mir am Herzen liegt, der erhält schnell eine Antwort: das Mutter-Ey-Denkmal natürlich! Es steht auf dem gleichnamigen Platz im Andreas-Quartier und erinnert an Johanna Ey (1864-1974), die über viele Jahre hinweg die Düsseldorfer Künstlerszene entscheidend mitgeprägt hat. Sie war es, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts Leute wie zum Beispiel Otto Dix oder Max Ernst überhaupt erst zu ihrem Erfolg verhalf. „Doch was die wenigsten wissen, ist, dass zu dem Denkmal noch ein zweiter Teil gehört“. Es betrifft das Mutter Ey Café am Platz und zeigt auf ein Ensemble in einer Ecke am Fenster, das aus einem Caféhaustisch und einem Stuhl besteht – einem Stuhl, dem die Sitzfläche fehlt.
 
„Das ist kein Versehen. Der Bildhauer Bert Gerresheim hat das Sitzmöbel absichtlich so gestaltet...
16.04.2021
11

Die Geschichte des Hofgärtnerhauses

Das Hofgärtnerhaus hat wie so manche anderen Bauten im Ablauf der Zeiten, Glück und Unheil erlebt. Bei dem großen Bombardement im Frühherbst 1796 waren viele öffentliche und sakrale Gebäude schwerstens heimgesucht worden. Auch der hoffnungsfroh seinerzeit aufwachsende spätere „erste Sozialpark der Welt“, der Hofgarten, wurde durch die Artillerie des französischen Revolutionsheeres grausam in Mitleidenschaft gezogen. An die schrecklichen Zerstörungen durch die französischen Revolutionstruppen erinnern Briefe der Mutter Heinrich Heines, die damals noch Betty van Geldern hieß. Sie beklagte 1795 wehmütig die Vernichtung des Hofgartens und die Sprengung des Hofgärtnerhauses. Das schöne „Kavalierhaus“, wie es damals hieß, wurde ein Opfer der Beschießung. Kein Geringerer als Nicholas de Pigage, der Schöpfer des Benrather und Schwetzinger Schlosses, hatte dieses Hofgärtnerhaus ...
17.03.2021
18

Corona

Wenn wir zum Arzt gehen, erwarten wir eine zutreffende Diagnose und im besten Fall Heilung. Im Fall Corona gibt es die gesicherte Diagnose nicht, von umfassender Heilung ist keine Rede. In allen Lebensbereichen begegnen wir Fragezeichen. Was heute richtig scheint, ist morgen falsch. Ob das Wagnis, wieder Veranstaltungen zuzulassen, am Ende Gewinn oder Verlust bringt, weiß niemand. Die Ärzteschaft streitet grundsätzlich über die Frage, ob solche Wagnisse eingegangen werden sollen oder nicht. Konkret gefragt: Namhafte Virologen lassen inzwischen Zukunftsfragen offen. Man müsse etwas wagen, um hinterher zu sagen, ob das Experiment aufgegangen ist oder eben nicht, sagen sie. Das Fragezeichen ist so neu in der Medizin nicht. Jeder hat schon mal mit Salben herumgedoktert, ehe er die richtige gefunden hat.
 
Hier freilich geht es um weitaus mehr. Auch das vermeintlich beste Hygiene-Konzept ist ein Konstrukt ohne Garantie. Es kann einbrechen. Und da...
28.02.2021
122

NEU: Podcast

Hallo leeve Jonges,
 
so stellen wir uns das vor: Du sitzt am Kaffeetisch, in der Küche, liegst vielleicht auf dem Sofa. Und irgendwie ist Dir nach Deinen Jonges zu Mute. Klar, Du kannst in unserem „das tor“ stöbern oder die neuesten Nachrichten auf der Homepage der Jonges www.duesseldorferjonges.de anschauen. Oder Dich mit jemandem am Telefon austauschen. Die Jonges aber auf Knopfdruck, das gab es bisher nicht. Bis jetzt. Denn wir schalten um auf Podcast. Zu jeder Zeit auf Abruf. Wenn und wann Ihr wollt auf unserer Homepage, auf Facebook auf allen gängigen Podcast-Plattformen und im (Online-)RadioDüsseldorf. Übers Handy funktioniert das Ganze auch. Und ganz einfach.
 
Bis auf weiteres ist der Henkel-Saal dicht. Das vertraute Miteinander eines Heimatabends immer dienstags ist nach den strengen Regeln zur Eindämmung der Pandemie derzeit nicht möglich.
Not macht erfinderisch. Viele Tischgemeinscha...
11.02.2021
45

Denkmale

Leeve Jonges,
 
wie war das noch mit dem „Nischel“? Erbittert stritten die früheren Karl-Marx-Städter und heutigen Chemnitzer nach der Wende über die Frage, ob das 40 Tonnen schwere Karl-Marx-Monument in der Stadt bleiben oder abgerissen werden soll. Am Ende gab es in der Partnerstadt Düsseldorfs ein Bekenntnis zur Geschichte. Der Bronzekopf des „Nischel“ (Marx-Spitzname) ist geblieben.
 
Der Umgang mit der Geschichte, nicht nur der deutschen, ist allenthalben schwierig. In den USA werden im Zuge der Rassismus-Debatte Kolonialherren vom Sockel geholt. Aus Großbritannien erreichen uns ähnliche Bilder. Auch lokal wird gestritten: Unlängst erst wurden in einer Nachbarstadt Düsseldorfs Straßenschilder mit „belastenden Namen“ abgeräumt. Auch da gab es Proteste. Ich wünsche mir bei der Umbenennung von Straßen mit belastenden Namen das bedeutende Frauen der ...
31.12.2020
215

Bericht des Vorstandes für 2020 und Vorausschau 2021


Leeve Jonges,
 
die Corona-Pandemie macht uns selbst, aber auch unserem Verein ganz schön zu schaffen. Nichts ist mehr wie es vorher war, soziale Kontakte sind auf ein Minimum beschränkt. Auch im Vorstand nutzen wir digitale Techniken zur Beratung. Der Gesundheit zuliebe, unserer eigenen Gesundheit, nehmen wir viele Einschränkungen in Kauf.
 
Mit Hilfe dieses Newsletters möchten wir Euch zum Jahreswechsel über das Vereinsjahr 2020 informieren und auf 2021 schauen. Und auch schon ins Jahr darauf.
⦁ Mit einem Festakt wollen wir am 9. April 2022 in der Tonhalle unseren 90. Geburtstag (16. März 1932) feiern. Bis dahin soll unser Geschenk an die Stadt, ein Köbes-Denkmal am Bolker Stern, fertig sein und anläßlich unseres Gründungstages am 16. März 2022 übergeben werden..
⦁ Zudem werden wir ein Geschichtsbuch über die Düsseldorfer Jonges veröffentlichen.Titel: He...
16.12.2020
162

Weihnachtsbrief 2020

Düsseldorf im Dezember 2020
 
Leeve Jonges,
 
was stellen wir gegen die Pandemie und die begründete Sorge um unsere Gesundheit? Auch gegen Ängste und die Verunsicherung, die uns umtreibt? Ich finde: Wir haben inzwischen gute Gründe, mutig nach vorn zu blicken.
 
Es sieht so aus, als würden unsere Wissenschaftler uns von dem tückischen und schwer berechenbaren Virus bald befreien können. Und es sieht so aus, als würden die neu entwickelten Impfstoffe halten, was man sich von ihnen weltweit verspricht. Ich selbst habe Vertrauen in die Wirksamkeit.
 
Von jetzt auf gleich freilich wird nichts gehen. Mut, Kraft, Durchhaltevermögen sind auf einige Zeit weiter gefragt. Und Disziplin vor allem. Wir alle tragen eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Manchen jungen Leuten muss man das leider mehrfach sagen, einigen leider auch vergeblich.
Seit geraumer Zeit rufen w...
25.11.2020
818

Borussia Düsseldorf

Leeve Jonges,
 
Straßennamen, das wissen wir, sind ein Geschichtskompass. Dort, wo Straßen einen Namen tragen, will man den Namensträger ehren und seine Bedeutung hervorheben.
Die neue Borussia-Düsseldorf-Straße, die wir Jonges mit angeregt haben, ist keiner Person zugeordnet. Vergleichbar mit der Fortuna Straße in Flingern, wird hier ein Verein geehrt. Die Landeshauptstadt drückt damit eine Wertschätzung aus. Diejenigen, die diese Art der öffentlichen Wertschätzung beschlossen haben, wissen: Namensgebungen von Straßen und Plätzen sind nie Momentaufnahmen. In aller Regel stehen sie auf Dauer im Geschichtsbuch einer Stadt.
 
Dies ist das Maß. Die Frage lautet stets: Steckt hinter dem Straßennamen jemand oder etwas, was diese Ehrung verdient? Und das auf Dauer?
 
Die politischen Gremien haben diese Frage geschlossen mit „Ja“ beantwortet....
23.10.2020
166

Düsseldorf persönlich

Ein neues Düsseldorf-Buch ist auf dem Markt. Wenige Monate vor der Kommunalwahl hat der bis zum 31.10.2020 regierte Oberbürgermeister Thomas Geisel zur Feder gegriffen. „Düsseldorf persönlich“ hat der seine Wiederwahl anstrebende Sozialdemokrat exakt 134 Seiten überschrieben. Der Droste-Verlag ist Pate einer Art Zwischenruf aus der „Metropole im Kleinformat“. Der gebürtige Schwabe formuliert darin eine Liebeserklärung und verspricht, ob er wiedergewählt werde oder nicht - er bleibe der Stadt am Rhein mit dem „schönsten Rheinufer der Republik“ erhalten. „Heimat ist, wo ich alt werden möchte“, sagt er. Mit oder ohne Amt: Der 56jährige Jurist möchte in Düsseldorf alt werden. Da er ab 1.11.2020 ohne Amt ist werden wir ihn an seiner Aussage messen.
 
Ihren Sinn erfährt diese aufgeschriebene und 18 Euro teure Liebeserklärung aus dem Kommunalwahlkampf 2...
06.10.2020
173

Gerne und mit Energie dabei

Leeve Jonges,
 
oh Wunder. Es gibt sie tatsächlich noch – diese Themen, die mit Wahlkampf nichts zu tun haben, sondern über den Tag hinausreichen. Gleich wer am 13. September als Oberbürgermeister*in gewählt wird und welche Koalition sich im Düsseldorfer Rathaus formieren wird: Es gibt Bürger, die Vorstellungen unabhängig von Wahlvorgängen ziemlich hartnäckig verfolgen, weil sie Überzeugungstäter sind. Zu ihnen gehören viele: Die in den letzten Jahren stark gewachsene Gruppe derer, die die Landeshauptstadt mit der Auszeichnung „Historische Gaslaternen Düsseldorf“ beglücken möchten, würde das gern auch per Hinweisschild an der Autobahn lesen. Und weitergehend wollen sie die Aufnahme in die Liste der Weltkulturerbe-Projekte erreichen.
 
Wer immer an dem Thema Gaslaternen gearbeitet hat, weiß. Er braucht einen langen Atem. Es hat Jahre gedauert, bis...
16.09.2020
214

Rolly 75

„Rolly... Ein Glücksfall für Euch“, sagt Mona Neubaur, die Landesvorsitzende der Grünen. Sie sagt es mit Überzeugung. Mit dem Glücksfall gemeint ist Wolfgang Rolshoven, seit 2012 unser Baas und zweifellos das Gesicht der Düsseldorfer Jonges. Er wird heute 75 Jahre alt und fühlt sich fit. Hat irgendwer Zweifel daran? Niemand.
 
Dass so viele Zeitgenossen bezeugen, er sei überall und an ihm komme niemand vorbei, ist als Kompliment gemeint. Es gilt für den Tag, es gilt auch für die Nacht. Für neue Ideen und das ewige Spielchen „Was gibt es Neues und wer mit wem, wie und warum?“ ist die Nachtzeit ganz gut geeignet. Hintergrundwissen, nennen es Journalisten. Wie und wo oder wann es erworben wurde, bleibt oft ein Geheimnis. Ohne dieses Wissen würden sich so manche Prozesse in Stadt und Region nicht erschließen.
 
Rolshoven ist ein Kommunikator, manche sprechen von e...
17.08.2020
6

Bleibt gesund...

Leeve Jonges,
das „Tschüss“, ein „Bis bald“ oder das „Mach’s gut“ ist abgelöst. „Bleib gesund!“ sagen wir heute fast beschwörend. Wir wünschen es uns intensiver denn je, weil wir wissen: Derzeit haben wir dem heimtückischen Corona-Virus kaum etwas entgegenzusetzen. Kontaktabstand, Händewaschen, Daheimbleiben natürlich. Aber das war’s auch im Wesentlichen. Das nachprüfbar erfolgreiche Medikament ist nicht da, auf einen Impfstoff werden wir noch lange warten. In Kliniken finden unterdessen Überlebenskämpfe statt.
 
Die Freiheit des Lebensalltags ist von vielen einschneidenden Beschränkungen abgelöst worden. Das soziale Gefüge ist aus den Angeln gehoben, die Arbeitswelt weitgehend paralysiert. In einer Flut von sich teilweise widersprechenden Nachrichten, Strategien, Prognosen und Mutmaßungen kann man ertrinken. Angst und Hoffnung suc...
07.07.2020
94

Wir brauchen Eure Hilfe

Liebe Heimatfreunde,
die Jonges sind eine starke Stimme in der Stadtgesellschaft, wenn es um die Gestaltung der Stadt und ihres gesellschaftlichen Miteinanders geht. Viele denken: „Das soll so bleiben.“ Jeder muss aber wissen: Von selbst geht gar nichts. Erst recht nicht in Zeiten der Corona-Krise. Ein ganz wichtiges Instrument für unsere starke Stimme und unseren Austausch miteinander ist unser Mitgliedermagazin „Das Tor“.
 
Wir wollen Euch regelmäßig und in möglichst kurzen Abständen (monatlich) über die Aktivitäten im Verein und in der Stadt informieren. Das funktioniert nur mit einem ausreichenden Anzeigenaufkommen. Durch die Corona-Krise fehlen uns die Anzeigen, um das Tor herzustellen und zu versenden. Leider mußten wir schon im Mai/Juni eine Doppelausgabe wegen fehlender Anzeigen herausbringen. Wir wollen nicht im August/ September schon wieder eine Doppelausgabe herausbringen.
&nb...
17.06.2020
27

Gaslaternen & Radverkehr

Leeve Jonges,
 
mein Bauchgefühl signalisiert: Wenn auch nicht reibungslos, funktioniert das Miteinander von Bürgerschaft und Stadtrat zumindest in Düsseldorf. Die Väter der Kommunalverfassung haben auf Hand-in-Hand gesetzt.
 
Aktuelles Beispiel 1.
 
Der Stadtrat hat gerade entschieden, dass von 17 000 Gaslaternen 10 000 erhalten bleiben sollen. 11 Jahre hat es bis zu dieser Entscheidung gedauert. Phasenweise tobte ein erbitterter Streit. Er ging so weit, dass die Ordnungsbehörde Bürgerversammlungen schützen musste. Es drohten Handgreiflichkeiten, das Klima war vergiftet.
 
Auch die Fraktionen des Rates stritten lange miteinander um den richtigen Weg. Sie stritten mit den Stadtwerken, sie stritten auch mit den Stadtverwaltern. Ehrlich: Wer hatte noch mit einem großen Einvernehmen gerechnet? Oder mit der verbreiteten Einsicht, dass das Erscheinungsbild der Stadt Schaden n...
28.05.2020
55

Einladung zum Live-Forum der Düsseldorfer Jonges am 09.06.2020 um 20:00 Uhr

Liebe Heimatfreunde,
 
besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Die Düsseldorfer Jonges laden ein zum Live-Forum: „Die Oberbürgermeisterkandidaten/-innen stellen sich“.
 
Am Dienstag, dem 09.06.2020, wird um 20:00h unter der Moderation des Chefredakteurs der Rheinischen Post Moritz Döbler ein Jonges-Forum mit den Kandidat*innen zur Düsseldorfer Oberbürgermeisterwahl stattfinden. Coronabedingt leider ohne Publikum. Umso mehr freuen wir uns, dass wir gemeinsam mit der Rheinischen Post unsere Veranstaltung auf verschiedenen Social-Media-Accounts live übertragen werden, und möchten Sie herzlich einladen, unserem Diskussionsforum mit den folgenden Gesprächsteilnehmern live beizuwohnen:
 
Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP)
Bundestagsabgeordnete und FDP-Bundesvorstandsmitglied sowie Vorsitzende der FDP Düsseldorf
 
Stefan Engstfeld (...
21.04.2020
215

Neuer Termin: Italienische Nacht – Benefizkonzert

Liebe Heimatfreunde,
 
die Gesundheit unserer Mitglieder sowie der Teilnehmer unserer Veranstaltungen steht für uns als Vorstand des Heimatvereins absolut im Vordergrund. Wir sehen uns in der unabdingbaren Verpflichtung, jeden unserer Veranstaltungsteilnehmer zu schützen. Da wir nicht ausschließen können, dass es auf einer unserer Veranstaltungen nicht doch unwissentlich zu Ansteckungen kommt, sehen wir uns leider gezwungen, unsere für den 29. Mai 2020 geplante Benefizveranstaltung „Italienische Nacht – Benefizkonzert zu Gunsten der Werkstatt Lebenshunger e.V.“ in der Tonhalle abzusagen. Mit dieser Entscheidung – so schwer sie uns auch fällt – folgen wir den Empfehlungen der Experten und möchten so mithelfen, dass wir alle das Corona-Virus sicher bewältigen und gut überstehen.
 
Ein neuer Termin für Mai 2021 ist bereits in Planung und wir freuen uns schon sehr, Euch sp...
09.04.2020
185

#gemeinsamdadurch, weil es in dieser schwierigen Zeit nur gemeinsam geht!

1. Soforthilfe der Stadtsparkasse Düsseldorf
 
Viele Unternehmen der Region stehen durch die Corona-Pandemie derzeit vor einer Herausforderung, die bis vor Kurzem in diesem Ausmaß noch nicht absehbar war.
 
Die Stadtsparkasse Düsseldorf ist sich in dieser schwierigen Zeit ihrer Verantwortung bewusst und hat deshalb eine Möglichkeit zur schnellen Finanzierung geschaffen. Mit der Soforthilfe geht die Stadtsparkasse Düsseldorf mit einem Sofortkredit in Vorleistung bis staatliche Fördermittel aus KfW-Programmen fließen. Das schafft kurzfristige Liquidität bei denen, die sie dringend benötigen – bei kleinen und mittelständischen Unternehmen.
 
Des Weiteren kommt die Soforthilfe der Stadtsparkasse Düsseldorf dann zum Tragen, wenn die umfangreichen Schnellkredite des Bundes nicht genutzt werden können. Der Bund sichert folgende Schnellkredite für Mittelständle...
16.03.2020
21

Solidarität ist das wichtigste Gut

Liebe Heimatfreunde,
 
Solidarität untereinander bei den Düsseldorfer Jonges ist das wichtigste Gut. In Zeiten, da sich das Coronavirus immer mehr ausbreitet, müssen wir uns noch stärker auf die sogenannten vulnerablen Gruppen, also die Alten, Kranken und Immungeschwächten, fokussieren, und diejenigen schützen, die bei einer Infektion am stärksten gefährdet wären. Der Vorstand appelliert deshalb an die Jonges "Nehmt Rücksicht aufeinander“, um Ansteckung zu verhindern. Denkt dabei bitte insbesondere an unsere älteren Heimatfreunde. Diejenigen, die selbst zu dieser Gruppe gehören, sollten so weit wie möglich Situationen vermeiden, in denen sie sich anstecken können.
 
Es ist selbstverständlich, dass man sich in der Familie sowie unter Freunden und Nachbarn gegenseitig hilft. In der aktuellen Situation ist es aber noch mal umso wichtiger, sich gegenseitig im Heimatverein ...
12.03.2020
255

Absage unserer Heimatabende

Liebe Heimatfreunde, 
 
leider sehen wir uns als Vorstand gezwungen, unsere Heimatabende bis auf Weiteres abzusagen. Als Veranstalter haben wir auch bisher vor Durchführung jedes Heimatabends in einem strukturierten Risikomanagementprozesses abgewogen, ob wir einen Heimatabend durchführen können oder besser absagen bzw. verschieben sollten. 
 
Bisher haben wir - auch unter Berücksichtigung der Empfehlungen des städtischen Gesundheitsamtes und des Robert Koch Institutes (RKI) - entschieden, dass die Heimatabende durchgeführt werden können, wenn alle Teilnehmer über die Hygienehinweise des RKI informiert und Wasch- und Desinfektionsmöglichkeiten bereitgestellt werden (siehe unsere Info Mail vom 10.03.2020). 
 
Der Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen vom 10.03.2020 hat die Situation nun aus unserer Sicht grundlegen...
06.02.2020
98

Entscheidung des Kommunalparlament in Sachen Gaslaternen

Leeve Jonges,
 
wenn nicht noch Unvorhergesehenes passiert, fällt am 26. März im Rathaus die Entscheidung: Nach vielen Jahren einer teilweise erbittert geführten Diskussion will das Kommunalparlament in Sachen Gaslaternen endlich entscheiden. Ich hoffe, dass am Ende ca. 10000 von noch 14000 verbliebenen Gaslaternen erhalten werden. Dann würde die Redensart „Ende gut, alles gut“ zutreffen. Warten wir ab und seien wir optimistisch. Es gab einmal 17000 Gaslaternen in Düsseldorf.Offenbar konnten oder wollten sich die beamteten Baumeister nicht vorstellen, dass beachtlich große Teile der Stadtgesellschaft, insbesondere auch die Initiative Düsseldorfer Gaslicht, und wir Jonges, gegen sie aufstehen würde. Vorstellen konnten sich die Verantwortlichen auch nicht, das der größte Teil der Düsseldorfer Gaslaternen nach eingehender Prüfung durch das städtische Institut für Denkmalpflege und dem La...
04.01.2020
70

Düsseldorf und Kunst

Im nationalen wie internationalen Kontext steht Düsseldorf für vieles, aber sicher nicht für Bescheidenheit.
 
So ist der muntere Rheinländer eben. Am liebsten wäre er alles. Alles, was glänzt und alles, was Eindruck macht. Manchmal hat man den Eindruck, der Lackschuh sei hier erfunden worden und werde auch hier produziert. Nur hier, versteht sich.
 
Über die Jahre hat sich Düsseldorf an vielen Labels abgearbeitet: Düsseldorf, die Stadt der Mode, der Messe, des Sports, des Luxus, der Wirtschaftsanwälte, der Kreativen, der Industrie, auch die Stadt der Literatur, Musik und der Kunst. Frank Schrader, der Chef der Tourismus und Marketing GmbH hat herausgefunden: Düsseldorf steht irgendwie für alles und damit aber auch für nichts. Es fehle ein Markenkern, sagen Beobachter draußen.
 
Die Düsseldorfer Jonges erleben in den letzten Jahren Mitgliederwachstum, wei...
20.12.2019
107

Weihnachten

Oft sind es die einfachen, vermeintlich von allen akzeptierbaren Botschaften, die überzeugen. Bei dem Evangelisten Lukas lese ich: „Friede den Menschen auf Erden, die guten Willens sind.“ Nicht nur von Kanzeln hören wir zur Advents und Weihnachtszeit von dieser geheimen Sehnsucht aller Menschen.
 
Weltweit wird in diesen Weihnachtswochen das Ende von Gewalt beschworen. Wir sehen Bilder von Exzessen und unschuldigen Opfern. Vornehmlich sind es Bilder aus fernen Ländern. Aber wir spüren: Die Gewalt hat auch uns längst erreicht. Es ist die gewalthaltige Sprache, die nicht nur in Halle in eine blutige Tat ausgeufert ist. Besorgnis ist angebracht. Nicht zuletzt befeuert durch twitternde Politiker, verbreiten sich zügellose Hetze und Hass im Netz
 
In diesem weltweiten Geflecht kann man uns Jonges nur unter dem Mikroskop ausmachen. Was sollten wir schon ausrichten, um einen Pflock zu setzen und Grundüberzeug...
13.12.2019
29

Fest der Feste

Mit dem äußerlichen Bild unserer Stadt hat sich auch in ihrem Leben allzu vieles verwandelt. Wie die neuen Planer bedenkenlos Gaslaternen einreißen, was eine bedächtige und kunstsinnige Vergangenheit für uns aufbewahrte, so lassen wir es geschehen, dass Alt-Düsseldorfer Besitz – ich meine hier die Sitten und Bräuche an Festtagen - widerspruchslos von sogenannter Moderne überspielt wird. Das wird den Einsichtigen immer dann besonders bewusst, wenn Feste auf uns zukommen, deren Inhalte sich bis auf den heutigen Tag behauptet haben und uns angehen, ob wir wollen oder nicht. Eine solche Zeit ist Advent, und ein solches Fest ist Weihnachten. Für uns Kinder – es sind allerdings ein paar Jahrzehnte her – begann die weihnachtliche Zeit bereits mit dem Martinsabend und den Vorbereitungen dazu. Ihm folgte fast immer unverzüglich der Winter mit Eis und Schnee. Auch die Jahrzehnte hatten früher mehr Charakter und waren zuve...
22.11.2019
30

Max Stern Ausstellung

Max Stern Ausstellung
Es ist ein Stück Lebenserfahrung: Wenn alle mal durchgeatmet haben, lösen sich manchmal auch komplizierte Sachverhalte. Die Absage der Stadt Düsseldorf an die Initiatoren einer Max Ernst-Ausstellung im Vorjahr hat zweifelsfrei zu einem komplizierten Sachverhalt geführt. Für Dr. Oded Horowitz, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde, ist er jedoch lösbar.
 
Dazu muss man wissen: Der OB un. Horowitz verstehen sich gut und mit Blick auf augenscheinlich vergrätzte kanadische Partner der Ausstellung klingt seine Anregung wie ein freundschaftlicher Rat. Ich denke, er hätte ihn nicht erteilt, wenn er wüsste, dass OB Geisel in Übersee vor die Wand laufen würde.
 
Horowitz gilt als ein Mann des Ausgleichs. Er weiß sehr wohl um die Schwierigkeiten, die viele Städte im Umgang mit dem jüdischen Teil ihrer Geschichte haben. Er weiß auch, dass jüdische...
16.10.2019
363

Wohnen

Viele Mieter, vor allem ältere, haben Angst. Sie lesen in ihrer Zeitung, wie jung und schön und attraktiv Düsseldorf dasteht. Und sie wissen auch die Statistik zu deuten. Die Mietpreise sind in Düsseldorf in den letzten 10 Jahren um 40 Prozent gestiegen (derzeit 10.42), die Preise für Eigentumswohnungen haben sich in dieser Zeit sogar verdoppelt. Keine Frage: Es gibt ihn, den Verdrängungswettbewerb. Niemand hängt an die große Glocke, wenn Auszugsprämien gezahlt werden.
 
Das Thema Wohnen wird 2020 ein großes Wahlkampfthema sein. Sozusagen als Einstimmung hat die SPD dazu gerade ein ziemlich umfassendes Konzeptpapier vorgelegt, mit dem sie heilen will, was heilungsbedürftig ist. Ja, der von vielen gepriesene Markt als Regulierungsinstanz hat viel Kredit verspielt. Manche Markterscheinungen zeigen die Fratze des bösen Kapitalismus.
 
Vom Menschenrecht Wohnen ist die Rede. Dieses Recht aber...
27.09.2019
156

Stadtstrand

Leeve Jonges,
 
auf einer der letzten Veranstaltungen habe ich meine Verwunderung über den zweiten „Stadtstrand“ der neben dem Museum Kunst im Tunnel(KIT) liegt, geäußert. Danach haben viele Zeitungen das Thema aufgegriffen und viele Bürger*innen haben den Düsseldorfer Jonges geschrieben mit der Bitte hartnäckig zu bleiben und dafür zu sorgen das der Stadtstrand an dieser Stelle wieder abgebaut wird.
 
Eine bislang gratis zur Verfügung stehende Wohlfühloase ist nun kommerzialisiert worden. Die Mauer und der Rasen davor in Gänze wurden bislang von den Düsseldorfern*innen und Touristen*innen an schönen Tagen stark frequentiert und als Oase der Stadt genutzt, so sehr, dass of kein Platz mehr frei blieb. Der schönste Platz Düsseldorfs wie die Umfrage der Düsseldorf Marketing GmbH „Blaugrüner Ring“ im letzten Jahr unter 30.000 Besucher der Stadt erga...
04.09.2019
127

Gedanken zum Luisen-Gymnasium

Das heutige, nach der Kronprinzessin Maria Luise benannte Luisen-Gymnasium war seit 1957 als mathematisch naturwissenschaftliches Gymnasium in Schulgemeinschaft mit dem neusprachlichen Gymnasium mit altsprachlichem Zweig als Luisenschule I und II in einem Gebäude an der Bastionsstraße untergebracht. Die Luisenschule I wurde 1967 als eigenes Gymnasium abgetrennt und zog zur Adlerstraße. Der rote Sandsteinbau an der Kasernenstraße ist nach Zerstörung der Synagoge durch die Nationalsozialisten 1938 und Vernichtung des neobarocken Baus des Schauspielhauses bei dem Bombenangriff 1943 der einzige verbliebene kulturelle Schwerpunkt an der Kasernenstraße. Wie der Straßenname sagt, waren die Militärgebäude in der Extension bis zur Verlagerung der Kasernen nach Derendorf 1897 der Mittelpunkt der Carlstadt. Die unter Carl-Theodor erfolgte Stadterweiterung (Extension) wurde in vielen Reiseführern des 18. Jahrhundert als Beispiel moderner Stadt...
01.08.2019
84

Kaiserpfalz

Eins der als neumodisch empfundenen Worte heute heißt „Location“. Viele Veranstalter suchen sie die Location. Einen besonderen, einen unverwechselbaren Ort. Jazz oder Mode in Ruinen: Weltweit fasziniert die Geschichte von alten Gemäuern.
 
Und weltweit fühlen sich Architekten inspiriert, eine Symbiose zwischen Altem und Neuem zu wagen. Ob in Barcelona, Madrid, Schottland, Neapel, oder in Georgien finden wir tolle Entwürfe. Die Baumeister sprechen von Revitalisierung oder Reanimation. Was sozusagen tot dalag, lebt wieder.
 
Eine Ruine in Düsseldorf, die Reste einer 1016 zum ersten Mal erwähnten Burg, die Kaiserpfalz für in Düsseldorf ein Mauerblümchen da sein. Erneut sind es junge Menschen, junge Architektinnen und Architekten der Hochschule Düsseldorf, die vorangehen. Sie haben den Charme dieser „Location“ ausgemacht, Geschichte eingeatmet und finden: Aus diesem Ort kann man...
02.07.2019
32

Die Stadt Düsseldorf wird deutlich wachsen

So lautet eine Prognose schon aus der Zeit, als wir die Flüchtlingsproblematik noch gar nicht hatten. Ganz sicher werden künftig mehr Menschen hier wohnen als ursprünglich angenommen. Darunter sind viele, die vor Krieg und Terror geflohen sind, ihre Heimat verloren haben und eine neue suchen. Bei uns. Der Bau von Wohnquartieren, von Kindergärten oder Schulen hat in diesen Wochen und Monaten hohe Priorität.
 
Verständlicherweise stehen solche aktuellen Probleme derzeit im Vordergrund. Dennoch: Über die Tagesaktualität hinaus werden wir uns in absehbarer Zeit zusammensetzen müssen, um eine wichtige Zukunftsfrage zu erörtern. Es ist absehbar, dass sich die Düsseldorfer Stadtgesellschaft unter dem Einfluss der Neubürger verändern wird. Heute schon hat jeder fünfte Einwohner ausländische Wurzeln. Morgen vielleicht schon jeder vierte. Wie reagieren wir darauf?
 
Integration. Das ...
18.06.2019
297

Schumann-Haus

Im Netz war das Lied vom Maschendrahtzaun (Stefan Raab) Hit und Lacher. Dahinter stand eine nachbarschaftliche Fehde, die zwar objektiv lächerlich war, doch nicht aus Sicht der unmittelbar Beteiligten. Streitende zogen vor Gericht.
 
Von einem Großen und das Ganzen ist in einem Beschluss des Stadtrates die Rede: An der Kulturmeile Bilker Straße soll ein weiteres Museum entstehen. Dort, wo die Familie Robert und Clara Schumann nebst Kindern im 19. Jahrhundert vier Jahre gewohnt hat. 3,2 Millionen Mark wird die Sanierung des Hauses kosten; die Ausstattung des Museums wird mit bürgerlichen Spenden, die der Förderverein Schumann-Haus Düsseldorf e. V. sammelt, zum großen Teil privat finanziert. Leider hat die Stadt ihr Wohnhaus zunehmend verfallen lassen und erst auf Initiative des Förderkreises der Sanierung und künftigen Nutzung als Schumann-Museum zugestimmt.
 
Mit Händen und Füßen hat s...
28.05.2019
146

Gibt es eine Digitale Heimat?

Kann Heimat auch Digital sein? Hat das Internet ein Zuhause? Was macht den Unterschied aus im Zusammenhang mit dem Begriff Heimat? Die Idee zu diesem Artikel kam mir vor etwa einem Monat während eines Treffens mit Herrn Prof. Dr. Volker Ackermann und Sebastian Juli in der Geschäftsstelle der Düsseldorfer Jonges. Dort sprachen wir über die digitale Entwicklung der Jonges und diese in Verbindung mit dem Begriff Heimat.
 
Ich glaube, dass Heimat in erster Linie ein Gefühl ist. Wenn ich dienstagabends in den Henkelsaal komme und dort auf langjährige Heimatfreunde treffe, nehme ich die Umgebung wahr und begegne Emotionen. Dann weiss ich, dass ich angekommen bin. Das ist mein Gefühl von Heimat. Aber wo bleibt dieses Gefühl in der digitalen Welt?
Dabei möchte ich nicht Heimat vs. Internet gegeneinander ausspielen oder gewichten. In vielen Bereichen kann es zu einem freundschaftlichen Miteinander kommen. Natürlich ist...
24.04.2019
17

Bei der Straßenbeleuchtung läuft es immer noch nicht rund

Bei der Straßenbeleuchtung läuft es immer noch nicht rund Drei Beispiele aus dem Stadtgebiet, die eher abschreckend wirken Wenn ich so durch unsere schöne Heimatstadt flaniere frage ich mich oft, ob bei uns eine Lichtplanung stattfindet. Trotz aller derzeit laufenden guten Dialoge muss man das ansprechen, da insbesondere der Carlsplatz gerade frisch verschandelt wurde. Gneisenauerstraße/Platz Dort wurden grell weiße LED-Leuchten aufgestellt. In die Mitte des Platzes wurde ein gelb leuchtender Attrappen-Kandelaber zwischen die Bäume gesetzt. Das grelle Licht im Rund des Platzes ist störend, Baum und Kandelaber sieht man vor lauter Blendung nicht mehr. Carlsplatz Dort gibt es rund um den Platz Gaslaternen, nun wurden NEU an den vier Fußgängerüberwegen zum Parkhaus hin weiße LED-Leuchten aufgestellt. Dies kann man im Rahmen der Normen machen, allerdings wäre es schöner gewesen, wie am Benrather Markt, Stableuchten au...
05.03.2019
305

Antisemitismus

Die Alarmzeichen sind unverkennbar: Seit vielen Jahren schon kursieren Hassmails gegen Juden und deren Einrichtungen im Internet aber ihre Frequenz hat in den vergangenen 3-4 Jahren stark zugenommen. Mit Bezug zu Düsseldorf. Im Sommer 2017 berichten jüdische Schüler in der Landeshauptstadt von Aggressionen und Mobbing gegen sie. Sie machen in den Schulen fast ausschließlich junge Muslime als Verursacher aus. Eine Beratungsstelle für die Opfer, SABRA, wird bei der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf eingerichtet. Im Zusammenhang mit der Entscheidung des US-Präsidenten, die amerikanische Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, werden israelische Fahnen angezündet. In Berlin, aber auch auf dem Bertha-von Suttner-Platz am Hauptbahnhof. Dann wird im Sommer 2018 ein Jugendlicher, der eine Kippa trägt, von einer Gruppe von Jugendlichen in der Düsseldorfer Altstadt angegriffen; die Mitglieder der Gruppe waren dem Vernehmen nach südländi...
05.02.2019
90

Wertschätzung

Jacques Tilly, Deutschland bekanntester Wagenbauer und begnadeter Illustrator, hat unlängst sein Düsseldorf gezeichnet. Ganz oben auf dem Bild über dem Ratinger Tor: Die Jonges.
 
Michael Bröcker, Chefredakteur der Rheinischen Post, meldet sich mit der „Stimme des Westens“ per Handy schon morgens vor sechs. Nur wenige Stunden nach dem Auftritt von Ministerpräsident Armin Laschet im Henkel-Saal machte Bröcker seine (digitalen) Leser nicht nur auf diesen Auftritt aufmerksam, sondern fand auch lobende Worte für den Heimatverein.
 
Die Schlossgarde der Stadt, ein 1999 gegründeter Verein, vergibt alljährlich im Rahmen seines feinen Schlossballs einen „Bierzipfel“ an „eine starke und verlässliche Persönlichkeit“. Ich bin stolz darauf, dass ich stellvertretend für die Düsseldorfer Jonges diese Auszeichnung in diesem Jahr entgegennehmen durfte. Für uns...
02.01.2019
705

Hoppeditz am Anfang und am Ende

Spätestens am Rosenmontag, wenn das Fernsehen den Zug bundesweit überträgt, wird es offenkundig: Düsseldorf gehört zu den karnevalistischen Hochburgen am Rhein. Der Rosenmontagszug mit seinem Volksfest zwischen Altstadt und Königsallee ist einer der Höhepunkte im Jahresablauf der Landeshauptstadt. Rosenmontag ist der Tag an dem nicht selten eine Million Zuschauer die Straßen säumen. Was da als Höhepunkt der 5. Jahreszeit sichtbar wird, bereitet sich wochenlang in den Sälen der Stadt vor. Die närrische Session wird förmlich am 11.11. pünktlich um 11:11 Uhr auf dem Marktplatz eröffnet.
 
Der Hoppeditz Tom Bauer hält eine launige und kritische Rede auf die Oberbürgermeister*innen und die Stadtverwaltung. Dies sollte aber auch die einzige karnevalistische Veranstaltung im November oder Dezember sein. Wir haben dieses Jahr eine lange Session aber die eigentlichen Karnevalsveranstaltungen...
13.12.2018
368

Fest der Feste

 
Mit dem äußerlichen Bild unserer Stadt hat sich auch in ihrem Leben allzu vieles verwandelt. Wie die neuen Planer bedenkenlost Gaslaternen einreißen, was eine bedächtige und kunstsinnige Vergangenheit für uns aufbewahrte, so lassen wir es geschehen, daß Alt-Düsseldorfer Besitz – ich meine hier die Sitten und Bräuche an Festtagen  - widerspruchslos von sogenannter Moderne überspielt wird. Dass wird den Einsichtigen immer dann besonders bewusst, wenn Feste auf uns zukommen, deren Inhalte sich bis auf den heutigen Tag behauptet haben und uns angehen, ob wir wollen oder nicht. Eine solche Zeit ist Advent, und ein solches Fest ist Weihnachten. Für uns Kinder – es sind allerdings ein paar Jahrzehnte her – begann die weihnachtliche Zeit bereits mit dem Martinsabend und den Vorbereitungen dazu. Ihm folgte fast immer unverzüglich der Winter mit Eis und Schnee. Auch die Jahrzehnte hatten früher me...
29.11.2018
929

Gastkommentar zum Thema Verkehr in der WZ

Der Einzelhandel hat schon Herzklopfen. Milliarden-Einnahmen erwartet er im Weihnachtsgeschäft. Warmer Regen, wie man so sagt.
 
Aber immer dann, wenn viele Kunden in einem begrenzten Zeitraum viel Geld bringen, brauchen vor allem Großstädte schnell den Notarzt. Von Infarkt und Kollaps ist die Rede, wenn nichts mehr geht. Kleine technische Pannen haben große Wirkung. Wenn alle Straßen verstopft sind und alle Parkhäuser dicht, beweist der öffentliche Nahverkehr seine Stärken. Da geht meist immer noch was. Da ginge viel mehr, wenn es wenigstens ein benutzerfreundliches Bezahlsystem gäbe.
 
Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass es in der Weihnachtszeit wieder Schlagzeilen geben wird. Die Stadt an der Grenze ihrer Aufnahmefähigkeit ruft nach „neuen Lösungen“. Erwartet wird ein sogenannter großer Wurf. Da reden Fachleute etwa von weniger Autos durch sogenannte Pf&ou...
13.11.2018
63

Vergabe Förderpreis Handwerk

Leeve Jonges,
 
selten hat die Vergabe eines Förderpreises ein so großes Medienecho gehabt wie unsere Auszeichnung für den Handwerker-Nachwuchs. Der Abend, an dem wir den jungen Stukkateurmeister David Reingen geehrt haben, war ein großer Abend.
 
Neben den Preisen für Musik, Wissenschaft, Bildende Kunst und Architektur konzentrieren wir uns künftig auch auf das Handwerk. Auf ein Berufsfeld, das sich in den letzten Jahren rasant entwickelt hat. Das Handwerk lehrt uns, dass mit Mut, Erfindergeist und Leidenschaft Staat zu machen ist.
 
Dem ehemaligen Uni-Rektor Prof. Dr. Gert Kaiser, einem vielfach ausgezeichneten Akademiker, verdanken wir einen eigentlich selbstverständlichen, aber im deutschen Bildungsbetrieb längst untergepflügten Hinweis, dass man auch ohne Abitur ein für den Bestand unserer Gesellschaft wichtiger Mensch sein kann. Und dass im Akademikertum nicht alles Heil d...
25.10.2018
787

Mühlenstraße Altstadt

Sechs riesige Säulen, in warmes Licht gehüllt, signalisieren an der Mühlenstraße in der Altstadt hast du eine erste Adresse. Die fängt am repräsentativen Eingangsbereich schon an. Um den jedoch gibt es jetzt Zoff.
 
Warmes Licht, farbiges dazu, sind Wohlfühlfaktor für Besucher, doch nicht für die Stadtverwaltung. Die Stadt will das Licht ausknipsen, weil es eine „Umwertung der beabsichtigten Wirkung der historischen Architektur bewirkt“ und dazu die auf „Demonstration rechtsstaatlicher Macht ausgerichtete spätkaiserliche konterkariert“. Zu vermuten ist, dass die Besucher weder von der Macht noch von den vielen Straftätern, die dort im ehemaligen Amts- und Landgericht verknackt wurden, etwas mitbekommen.
 
In dem Streit gibt es schon einige Briefwechsel. Der Investor wehrt sich und hat Anwälte eingeschaltet. Sie stellen in Abrede, dass das Erscheinungsbild des m&aum...
02.10.2018
4496

Wer Gaslaternen und Denkmale verrotten lässt, löscht Geschichte und Geschichten aus, denn sie sind Zeugnisse unserer Stadt.

 
Das Misstrauen war greifbar. Mit Buhrufen machten sich Protestler in Oberkassel bemerkbar. Sie fühlten sich nicht nur unverstanden, sondern sogar abgekanzelt. Das Thema „Gaslaternen“ war so heiß, dass sich Ordnungshüter bereithielten. Für alle Fälle.
 
Das ist ein Jahr her. Plötzlich ist aber alles anders. Für ihre – korrigierte – Positionsbeschreibung heimst die neue Beigeordnete Cornelia Zuschke heute sogar Beifall ein von jenen, die vor Jahresfrist noch die Zähne gefletscht haben. Dabei ist in der Sache noch gar nichts passiert. Es ist der Ton, der die Musik macht.
 
Auch ich bin heute optimistischer als vor einem Jahr. Plötzlich hat das Rathaus und die Verwaltung begriffen, dass es beim Thema Gaslaternen um weitaus mehr als um Lichtintensität und Kostenrechnungen geht. In den letzten Tagen ist eine Bürger-Pinnwand entstanden. Viele handbeschriebene Zet...
18.09.2018
1851

Gedanken zum Handwerk: Der Doktor und der Meister

Liebe Jonges, lieber Baas,
 
als ich im Jahr 1959 am Lessing-Gymnasium in Mannheim das Abitur be- standen hatte, hielt ich mich für einen klugen Jungen. Ich komme aus ei- ner Familie ohne akademischen Hintergrund und war wohl der erste mit diesem Abschluss.
Da damals nur fünf Prozent eines Jahrgangs das Abitur machte, waren wir Absolventen sicher, dass wir schlaue Burschen waren.
 
Welch ein Irrtum!
Denn unmittelbar danach, ereignete sich ein wahres Wunder. Die Intelli- genz bei jungen Leuten nahm dramatisch zu. Es vollzog sich eine regel- rechte Intelligenz-Explosion, die bis heute anhält. Denn inzwischen ma- chen nicht mehr fünf Prozent eines Jahrgangs das Abitur, sondern knapp sechzig Prozent. Eine solche Intelligenz-Evolution hat es in der Geschichte noch nicht gegeben.
 
Aber nicht nur die Zahl der Abiturienten ist das Wunder, nein, auch die Qualität der Absolventen hat sich auf wunderb...
08.09.2018
12773

Geduldspiel Digitalisierung

Leeve Jonges,
 
Digitalisierung ist in aller Munde. Veränderungen sollen möglichst schnell, in die Breite und wie selbstverständlich in die Gesellschaft getragen werden. Nicht nur in der Gesellschaft, auch wenn wir auf die Unternehmen schauen, erwartet man dort die Veränderungsbereitschaft von allen Mitarbeitern. Das wird gern mit modernen Schlagwörtern wie Agilität, Transformation oder Geschwindigkeit verknüpft. Dies lässt immer mehr den Schluss zu, dass Schnelligkeit das Maß der Dinge in unserer modernen Zeit geworden ist.
 
Wenn beispielsweise heutige Manager nach ihren Schwächen gefragt werden, nennen sie gern: Ungeduld. Das wirkt ein kleinwenig selbstkritisch, lässt sie aber vor allem als energische, entscheidungsstarke Macher erscheinen. Langmut als gegenteilige Tugend? Gilt nicht als Führungseigenschaft. Überhaupt scheint Geduld nicht mehr zeitgemäß zu sein. Die Ung...
19.08.2018
1028

Kritischer Begleiter der Kommunalpolitik - 1961 bis 2018

Stadtpolitik ist immer Bürgerpolitik. Entscheidungen fallen im Stadtrat immer auch nach Rückkopplung mit der Bürgerschaft. Manchmal greift sie verstärkend, manchmal auch korrigierend ein. Als eine für ihre Stadt engagierte Gruppierung verstehen sich die Düsseldorfer Jonges. Intensiv kümmern sie sich um die Stadtbildpflege und um die Erhaltung wertvoller Bausubstanz. Der Kampf um den Hofgarten war der Startschuss für eine fast zehn Jahre dauernde Auseinandersetzung mit Rat und Verwaltung., in deren Verlauf die Düsseldorfer Jonges erstmals aktiv in die Stadtpolitik eingriffen.

57 Jahre ist das her: Der Heimatverein will verhindern, dass der ‚Landskrone‘ genannte Teil dieses Parks auf dem Altar der autogerechten Stadt geopfert wird. Außerdem regt er an, den Hofgarten unter Naturschutz zu stellen. Und schon damals bezeichnet sich der Verein als ‚Bürgerinitiative‘ - lange bevor dieser Begriff popu...
26.07.2018
3342

Überparteilich

Leeve Jonges,
 
die Diskussionen um das geplante und nun geplatzte Konzert des britischen Sänger Ed Sheeran hat gezeigt: 2020 wird es Kommunalwahlen geben. Ich gehe davon aus, dass auch wir Jonges davon betroffen sein werden. Einige CDU-Politiker haben jedenfalls den ersten Testballon gerade steigen lassen, indem sie mich in eine vermeintlich zu große Nähe zu Oberbürgermeister Thomas Geisel gerückt haben.
 
Ich habe vieles im Sinn, wenn ich an die Zukunft unserer Heimatstadt denke. Als politischer Steigbügelhalter für Irgendwen tauge ich aber ganz sicher nicht. Wenn der CDU-Ministerpräsident Armin Laschet demnächst zu uns kommt, dann wird es um Land und Stadt, nicht aber um kleine Karos gehen.
 
Mit der Absage des Konzertes hat Düsseldorf in der deutschen Medienlandschaft reichlich Häme gesammelt. Die meisten Kommentatoren meinen, es sei der lokalen Union nicht um die Sache ...
06.07.2018
796

Antisemitismus

Die Alarmzeichen sind unverkennbar: Seit drei Jahren schon kursieren Hassmails gegen Juden und deren Einrichtungen im Internet. Mit Bezug zu Düsseldorf. Im Sommer 2017 berichten jüdische Schüler in der Landeshauptstadt von Aggressionen. Sie machen junge Moslems als Verursacher aus. Eine Beratungsstelle für die Opfer wird eingerichtet. Im Zusammenhang mit der Entscheidung des US-Präsidenten, die amerikanische Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, werden israelische Fahnen angezündet. In Berlin, auch auf dem Bertha-von Suttner-Platz am Hauptbahnhof. Und: Das Netz wird noch stärker Sammelbecken für einen neuen Antisemitismus, aber nicht nur von moslemischen Gruppen sondern auch von deutschen Gruppierungen.
 
Im Dezember 2017 reagiert der Düsseldorfer Stadtrat. Er bekennt sich in einer Resolution zum Existenzrecht Israels und zum Schutz der Juden in der Stadt. In zahlreichen Kirchen ist das im Rahmen der Fürbitten plö...
12.06.2018
3456

Ed Sheeran

Ed Sheeran
 
Seit dem unseligen Loveparade-Unglück in Duisburg geht die Angst vor Großveranstaltungen um. Um Gottes Willen – das darf nie mehr und nirgendwo passieren und das ist auch richtig.
 
Auch das für Juli geplante Ed-Sheeran-Konzert unter freiem Himmel und in Sichtweite der Messe steht natürlich unter dem Eindruck des schrecklichen Geschehens in der Nachbarstadt. Gibt es für den P1Parkplatz ein Veranstaltungskonzept, dass 100 Prozent sicher ist?
 
Die Frage treibt um. In Kürze sollen ehrenamtlich tätige Politiker entscheiden. Sie müssen sich auf die Fachleute verlassen. Da geht es um Vertrauen, denn ernsthaft kann niemand erwarten, dass ein Ehrenämtler tagelang dicke Ordner durchwühlt und dabei Schwachstellen entdeckt. Und doch: Genau dieser Ehrenämtler entscheidet darüber, ob das Konzert stattfindet oder nicht. Am Ende wird er zwar Verantwortung trag...
21.04.2018
3428

Markthalle unter Dach

Markthalle unter Dach        
Nicht schon wieder Luxuswohnungen
 
Die Alte Kämmerei mit der postalischen Anschrift Marktplatz 5-6 steht leer. Na und? Es wird kaum vermisst, denn: Kaum jemand hatte je ein Verhältnis zu diesem Haus, in dem die Stadtkasse untergebracht war und in dem es nur um Rechenoperationen ging.
 
Mit der Entscheidung der Stadt, das Baudenkmal zu verkaufen, kommt aber plötzlich – salopp gesagt – Leben in die Bude. In José Rafael Moneo hat sich einer der Granden der internationalen Architekturszene gemeldet. Der Spanier will das Amtshaus vitalisieren und bürgernah umbauen. Moneo ist wer: Das Museum für Moderne Kunst in Stockholm hat er entworfen, Das Grand Hyatt in Berlin auch, den Flughafen in Sevilla ebenso. Nicht zu vergessen das Rathaus von Murcia. Er hat es wachgeküsst.
 
Die Stadt kann, wie es scheint, aus dem ...
05.04.2018
391

Städte sind ständig auf Werbetour.

Städte sind ständig auf Werbetour.
Und das erfolgreich: Städtereisen sind „in“. Auch innerhalb Deutschlands. Magnetisch wirkt die Aussicht, etwas Besonderem zu begegnen. Der Oper- oder Ballett-Premiere etwa, dem exklusiven Sportereignis, dem Volksfest. Oder einer grandiosen Ausstellung. Kunst und Kultur sind ebenso Lockstoffe wie Brauchtumsveranstaltungen oder Aufsehen erregende Bauwerke. Keine Frage: Was sich im Bereich des Dreischeibenhauses entwickelt, wird magnetische Wirkung entfalten.
 
Hier ist die Rhein-Stadt Düsseldorf ganz gut positioniert. Die Frage, die mich bewegt: Welche Eindrücke nimmt ein Besucher eigentlich mit? Anders: Was bleibt?
 
Medienfachleute wissen: Weniger das singuläre Ereignis als vielmehr die gute Geschichte bleibt in Erinnerung. Wenn oder weil sie berührt oder – wie man so sagt – ins Herz trifft.
 
Düsseldorf trägt viele Ge...
16.03.2018
160

Auf ein Wort

Liebe Heimatfreunde,
 
vor einem gut bestückten Luxus-Grill, bei einem besonderen Event, in einem exotischen Auto oder auf dem Traumstrand eines weit entfernten Landes - sorgfältig arrangiert präsentieren sich viele Menschen in den sozialen Plattformen des Internets. Die Einzigartigkeit des Augenblicks zählt nur, wenn die entsprechenden Marken nicht fehlen und die passenden Bilder die Besonderheit des Individuums bezeugen. Die Singularität der Gesellschaft erfährt insbesondere durch die Digitalisierung einen neuen Schub. Auf der anderen Seite: Überforderungserkrankungen, Nationalismen, Populismus, die soziale Marginalisierung einer Unterklasse und die weitere Spaltung der Gesellschaft anhand finanzieller Möglichkeiten.
 
Gerade in Düsseldorf können sich Familien mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von 3.200 Euro (Durchschnittseinkommen aller gesetzlich Rentenversicherten für 2018) selbst in f...
23.02.2018
1788

Spendezeit-Gala mit Ehrenamtspreis-Verleihung:


„Die wertvollste Spende ist Zeit“

 
Presseeecho:
http://klaudija.de/spendezeit-gala-mit-ehrenamtspreis-verleihung-die-wertvollste-spende-ist-zeit
Kunstauktion bringt 26.000 Euro für den guten Zweck ein
 

Mehr als 80.000 Düsseldorfer tun es bereits. „Das Wertvollste, was Sie spenden können, ist Ihre Zeit, die Sie anderen für ein Ehrenamt zur Verfügung stellen“, lobte OB Thomas Geisel in seiner Rede das Engagement seiner Bürger anlässlich der 1. Spendezeit-Gala, die vergangenen Freitag im Hotel de Medici mit knapp 200 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien zelebriert wurde. Als Schirmherr diverser gemeinnütziger Vereine, weiß der 54-Jährige genau, wovon er spricht: „Man gibt etwas, bekommt aber auch sehr sehr viel zurück.“
Und seit 2015 ist damit nicht nur „ein gutes Gef&u...
17.01.2018
7203

Das Zauberwort Ehrenamt

Auf ein Wort!
Leeve Jonges, liebe Heimatfreunde, das neue Jahr ist da und damit für viele von uns auch die Zeit der guten Vorsätze. Neben den üblichen Vorhaben, Abnehmen, das Rauchen aufgeben oder mehr Sport zu treiben, nehmen sich auch immer mehr Menschen vor, Ihre Freizeit für andere zu nutzen. Das Zauberwort heißt hier „Ehrenamt“. Nun sind wir Jonges im Hinblick auf ehrenamtliche Tätigkeit ja schon seit langem Experten, schließlich engagieren sich in unserem Heimatverein sehr viele Heimatfreunde ehrenamtlich für die Ziele und Werte unserer Gemeinschaft.
Wir lieben und leben das Ehrenamt und stellen dies Woche für Woche immer wieder unter Beweis. Aber nicht nur wir Jonges wollen uns ehrenamtlich betätigen, auch Mitbürger, die nicht zu unseren Heimatfreunden gehören, wollen sich stärker im Ehrenamt engagieren. Die Fragen, die sich für diese Mitbürger stellen, welche Aufgabe ist denn ...
18.12.2017
262

Künstler als Krieger und Forscher

Laudatio auf Tony Cragg von Prof. Markus Lüpertz Bei der Überreichung des Künstlerpreises der Jonges würdigte Markus Lüpertz den Preisträger Tony Cragg. Diese Würdigung vom 2. Mai 2017 dokumentiert „das tor“: „Tony Cragg ist ein klassischer Bildhauer, der sich eine neue Welt schaffen musste, um sie dann mit Skulpturen zu bevölkern – mit seinen Skulpturen, seinen anfänglich rüden und revolutionären Arbeiten. Artikuliert in einer eigenen Organik stellt er sie unter einen eigenen Himmel auf eine eigene Erde in eine von ihm geschaffene Atmosphäre. Käferrücken, Müllhalden, amorphe Höhlungen und schwer bewegbares Eisen. Er sammelt Vergangenes – greift – unvergriffen Vergriffenes – auf und formt daraus einen individuellen Rhythmus und ruft in diesem Takt aus Zerbrochenem und Abgebrochenem Spiegelbilder hervor, Phantome einer eigenen Erinnerung und Ahnung. Weiße W&aum...
02.11.2017
1818

Mutter Ey Platz-Einweihung Eröffnung Galerie EY Tischbaase im Andreas-Quartier/ls

Ey mit Platzschild
 
Ein Platz ist erst ein Platz, wenn er einen Namen hat. Die Neubrückstraße in der Altstadt hat jetzt einen neuen: Der Mutter-Ey-Platz ist ganz offiziell nun Bestandteil des Straßenregisters.
 
Stadtführer werden dankbar sein. Sie können an dieser Station schöne Geschichten erzählen. Nicht nur über Ey, die Galeristin und Schutzpatronin armer Künstler im 19. Jahrhundert, sondern auch über den Investor Uwe Schmitz, der das Andreas-Quartier schuf und aus dem Land- und Amtsgericht eine schmucke Wohnimmobilie gemacht hat.
 
Als die Um- und Anbaupläne für das neue Wohnquartier genehmigt waren, hatte der Künstler Bert Gerresheim Skizzen für ein Mutter-Ey-Denkmal noch im Schrank. Unter Assistenz von Jonges-Baas Wolfgang Rolshoven wurde aus den Skizzen ein Denkmal. Mutter Ey, in Lebensgröße gegossen, hat vor ein paar Wochen ihren Platz ge...
28.09.2017
3970

Mutter Ey Denkmal enthüllt

Bei schönstem Herbstwetter war es am 25.9.2017 um 11:00 Uhr soweit: Das Mutter Ey Denkmal wurde auf dem Mutter Ey-Platz Nr.1 enthüllt. Viele Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kunst waren gekommen. Und natürlich war auch eine große Anzahl von Jonges mit von der Partie.

Als Erster erklärte Uwe Schmitz, Inhaber von FRANKONIA Eurobau, wie es dazu gekommen ist, dass Mutter Ey auf diesem Platz ihr Denkmal bekommt. Die Idee ist bei einer Tasse Kaffee mit dem Baas der Jonges entstanden. Übrigens, wie er anmerkte, seine teuerste Tasse Kaffee, da Frankonia das Denkmal gestiftet hat. Der Mutter Ey Platz wird am Mutter Café in Kürze noch eingeweiht. In der ersten Etage des Mutter Ey Cafés wird eine Galerie eröffnet in der Künstler kostenlos ihre Bilder ausstellen können.

Oberbürgermeister Thomas Geisel nutze auch diese Gelegenheit, einige Worte zu sprechen. Obwohl sich die Kulturvertreter der Stadt außer Stande sahen, das Projekt zu fördern. Man wol...
23.08.2017
1005

Jonges feiern ihren 85. Geburtstag

Die Düsseldorfer Jonges feierten ihr 85. jähriges Bestehen. Gefeiert wurde im Rosengarten vom Stadtmuseum. Die Kulisse wie aus einem Filmroman, ein Programm von Weltklasse und über den Tag verteilt 1800 Besucher und über 200 Kinder, die das Fest einfach nur genießen konnten..
Dem Schreiber fehlen die Worte für das was man eigentlich über das Fest schreiben müsste.
Der Nachmittag stand ganz in Zeichen der Familie. Es konnte gekickert und Golf gespielt werden, die DEG, die Handwerkskammer, die Werkstatt für angepasste Arbeit sowie der Tischtennisverein Borussia Düsseldorf waren mit Infoständen vertreten. Auf der Bühne spielte zur Unterhaltung eine Band von der RSH. Im Park zog eine Jazz Band EM PÖÖTZKE umher, die ebenfalls für Unterhaltung sorgte.
Um 17 Uhr wurde dann die Jongesausstellung im Stadtmuseum durch die Ministerin für Heimat, Kommunales, Gleichstellung und Bau, Frau Ina Scharrenbach und den ersten Bürgermeister dieser Stadt Friedrich Conze...
21.07.2017
1834

Der neue "Almanach" der Jonges

Nach fast einjähriger Vorbereitungszeit wurde heute im Jan-Wellem-Saal der Almanach 2018 der Düsseldorfer Jonges vorgestellt. Den letzten Almanach hat es vor 10 Jahren zum 75 jährigen Bestehen gegeben.

Oberbürgermeister Thomas Geisel, selber ein Düsseldorfer Jong, der Tischgemeinschaft "us d'r lamäng" würdigte in seiner Ansprache das Engagement der Düsseldorfer Jonges für die Stadt Düsseldorf.

Der Baas Wolfgang Rolshoven bedankte sich bei allen die an dem Erscheinen des Almanach beteiligt waren und hob die gute Zusammenarbeit hervor.
Der Almanach gibt Einblicke in das Treiben der Jonges. Welches soziales Wirken sie vertreten und welchen Einfluss sie auf die Stadt haben.

Der Almanach kann über die Jonges Internetseite zum Preise von 10,00 Euro bestellt werden.
14.07.2017
397

Kampf auf Augenhöhe

Das Bündnis „Kickwinkel“ maß sich mit Flüchtlingen

30 Grad: Schweiß, Laufbereitschaft, Kampfesmut, Ehrgeiz, Siegeswillen, Lattentreffer. Alles war dabei – beim „Kickwinkel-Fußballturnier auf dem Kunstrasen von Agon 08 in Mörsenbroich. Das vor 1,5 Jahren geschmiedete Bündnis aus den Unternehmen ERGO, ARAG, Fritz-Henkel-Stiftung, der Agentur Kunst & Kollegen und den Düsseldorfer Jonges suchte nach der Wahrheit „aufm Platz“. 23 unbegleitete Kriegsflüchtlinge, vom Bündnis in ein Fußballcamp geschickt und erfahrenen Trainern von Agon anvertraut, maßen sich. Als Gegner waren Betriebsmannschaften der Bündnispartner angetreten. Die gaben alles und schafften eine Überraschung: Die haushohen Favoriten aus Schwarzafrika belegten nämlich lediglich den zweiten Platz.

Die Jonges haben schon einiges geschafft, aber zu einer Betriebsmannschaft hat´s noch nicht gereicht. Mit Sebastian Juli und David Mondt gingen zwei Vorstandsmitglieder an d...
27.06.2017
846

Jonges-Familienfest Wir Jonges. Mittendrin am 29.07.2017

Geburtstag kann man klein, kann man auch groß feiern: Wir haben uns für groß entschieden. 85 Jahre alt sind wir Jonges in diesem Jahr geworden. Das macht stolz. Und das sollen auch alle sehen können. Am Samstag, 29. Juli, wird das Stadtmuseum unsere Farben tragen. Komplett. Wenn man so will, werden wir an diesem Tag ein sichtbarer Teil der Stadtgeschichte. Wie kann man Spaß haben und zeitgleich zeigen, wer wir sind, wo wir herkommen und was wir so treiben? Das war die Ausgangsüberlegung. Jetzt ist die Lösung da.
Um 15 Uhr fangen wir an. Wer schon einmal im Stadtmuseum an der Berger Allee, nicht weit vom Rathaus entfernt, war, weiß: Hinter dem Museum breitet sich ein wunderschöner Garten aus. Nicht nur Altstädter wissen ihren „Rosengarten“ zu schätzen. Da wird es ziemlich sportlich zugehen. Wir bauen dort nicht nur eine Bühne auf, sondern auch eine kleine weiße Zeltstadt. In diesem Zelten ist Aktion angesagt. Die Golfer haben einiges zum Ausprobieren mitgebracht,...
02.06.2017
174

Es klafft in der Welt - Wilfried Schulz

Wilfried Schulz ist ein Mann, der die alte Schule pflegt. Wenn er eingeladen ist, bringt er ein Geschenk mit. So war das auch bei den Düsseldorfer Jonges. Der immer für Überraschungen gute Generalintendant des Schauspielhauses präsentierte mit Hanna Werth und André Kaczmarczyk zwei Ensemblemitglieder, die mit ein bisschen Weill (Dreigroschenoper), Armstrong, Fitzgerald und gegen „dröge Worte“ ansangen. Das „dröge“ bezog Schulz, der mitunter mit sich selbst kokettiert, auf sich selbst. So, als müsste er, der Theatermann, seine Zuhörer mit Musik vor dem Einschlafen bewahren. Das brauchte er im Henkel-Saal (Altstadt) aber nicht. Vielmehr hatten auch Bürgermeister Friedrich Conzen und Kulturdezernent Hans-Georg Lohe den Eindruck, Schulz habe mit seinem Verständnis von Theaterleben unter den 300 Zuhörern neue Freunde gewonnen. Sein Appell an die Verantwortlichen von Land und Stadt, den beiden Gesellschafte...
25.05.2017
34

Bericht Jonges – Peter Frymuth – von Ludolf Schulte

Der Vizepräsident des Deutschen Fußballbundes (DFB), Peter Frymuth, hat sich besorgt über die wachsende Leistungsorientierung mancher Eltern von kickenden Kindern geäußert. Als Gast der Düsseldorfer Jonges warnte der frühere Fortuna-Präsident davor, schon früh von der großen Karriere zu träumen und Kinder unter Druck zu setzen. „Fußball muss in diesem Alter entspannend sein.“ Dies gelte auch für Betreuer, die von allzu ehrgeizigen Eltern bedrängt würden. „Eltern können schwierig werden.“ Der DFB versuche gegenzusteuern, versicherte der Düsseldorfer. Etwa durch einen festgelegten Abstand zwischen Spielfeld und den begleitenden Angehörigen. Ob diese Kampagne am Ende jedoch erfolgreich sei, wisse auch er nicht.

Im Gespräch mit WDR-Moderator René le Riche blieb Frymuth selbst völlig entspannt, obwohl er gleich mehrere Jobs zeitlich unter einen Hut bringen muss. Im vergangenen Jahr haben ihn die Hötter Jonges zum „Ritter Gumbert“ ernannt, wei...