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Förderpreis für Musikwissenschaften

Der Förderpreis für Musik / Musikwissenschaft des Heimatvereins Düsseldorfer Jonges e. V. ist eine Auszeichnung zur Anerkennung, Förderung, Unterstützung und Würdigung herausragender künstlerischer Leistungen junger Musikerinnen und Musiker bzw. hervorragender aktueller musikwissenschaftlicher Studien.

Der Preis, der seit dem Jahre 2010 vom Heimatverein Düsseldorfer Jonges e.V. (nachfolgend: Heimatverein) ausgeschrieben und alle zwei Jahre vergeben wird, besteht in einer vom Baas und von zwei Vizebaasen des Heimatvereins unterzeichneten Urkunde und einer Prämie von 3.000,00 Euro.

Die Preisverleihung erfolgt auf einem Heimatabend des Heimatvereins im April des jeweiligen Jahres. Ausnahmen sind zulässig, wenn der Vorstand dem zugestimmt hat.

Preisbestimmungen

1. Der Förderpreis richtet sich an Künstlerinnen, Künstler und Gruppen, insbesondere der Bereiche Komponieren, Dirigieren, Singen, Instrumentalmusik einschließlich Rock, Pop und Jazz sowie an Musikwissenschaftlerinnen und Musikwissenschaftler für herausragende musikwissenschaftliche Studien.
Berücksichtigung finden hierbei herausragende künstlerisch-musikalische Leistungen von jungen Musikerinnen und Musikern, die eine weitere Entwicklung oder Förderung verdienen. Im Bereich der Musikwissenschaft finden hervorragende musikwissenschaftliche Studien z. B. über Grundlagen, Erscheinungsformen und Wirkungsweisen der Musik im historischen und kulturellen Zusammenhang Berücksichtigung. Ein Bezug zur Landeshauptstadt Düsseldorf und ihrer Musikkultur ist dabei durch Ausbildung, Tätigkeit oder Wohnsitz oder sonstige Bindung erwünscht, jedoch nicht zwingend vorgeschrieben. Die Preisträgerinnen oder Preisträger sollten für den Förderpreis für Musik nicht älter als 32 Jahre sein; eine zweimalige Verleihung des Preises an dieselbe Person ist ausgeschlossen.

2. Bewerberinnen und Bewerber für eine Auszeichnung künstlerisch-musikalischer Leistungen können vom Vorstand der Düsseldorfer Jonges oder von einem Lehrenden vorgeschlagen werden. Dem Vorschlag ist eine schriftliche Begründung beizufügen. Berücksichtigung finden hierbei herausragende künstlerische-musikalische Leistungen von jungen Musikerinnen und Musikern, die eine weitere Entwicklung oder Förderung verdienen.
Bewerberinnen und Bewerber reichen eine Tonaufnahme in dreifacher Ausfertigung auf einem gängigen Tonträger/Datenträger (z.B. Audio-CD, MP3-CD, MP3-DVD, Memory Stick usw.) oder Bildaufnahme ein.

3. Bewerberinnen und Bewerber aus dem Bereich Musikwissenschaft reichen ein wissenschaftlich fundiertes Exposé oder eine abgeschlossene Arbeit ein.
Die eingereichten Forschungsarbeiten haben folgende Voraussetzungen zu erfüllen:
Die Forschungsarbeiten müssen auf eigenen wissenschaftlichen Leistungen und Erkenntnissen beruhen und insgesamt einen besonderen wissenschaftlichen Erkenntnisbeitrag erwarten lassen. Der Abschluss der Arbeit sollte nicht länger als 3 Jahre zurückliegen.

Jede Forschungsarbeit kann nur einmal am Preisverfahren teilnehmen.

Falls eine Forschungsarbeit auch zu einem anderen Preisverfahren eingereicht worden ist oder wird, hat dies die Preisbewerberin bzw. der Preisbewerber zu erklären.

Im Falle einer Forschungsarbeit, die das Ergebnis mehrerer Beteiligter ist, sind in Form einer eidesstattlichen Erklärung alle an der Forschungsarbeit beteiligten wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter namentlich zu nennen sowie deren jeweiliger Anteil an der Gesamtarbeit eindeutig zu kennzeichnen bzw. knapp zu erläutern.

Die einzureichende Forschungsarbeit soll in deutscher Sprache verfasst sein. Sie ist in drei Exemplaren einzureichen. Bei fremdsprachigen Forschungsarbeiten muss eine ausführliche Zusammenfassung in deutscher Sprache beigefügt werden.

Berücksichtigung finden hierbei musikwissenschenschaftliche Studien – z.B. über Grundlagen, Erscheinungsformen und Wirkungsweisen der Musik - im historischen und kulturellen Zusammenhang.

4. Die Forschungsarbeiten oder Ton- oder Bildaufnahmen sind in dreifacher Ausfertigung an die Geschäftsstelle des Heimatvereins der Düsseldorfer Jonges e.V., Mertensgasse 1, 40213 Düsseldorf zusammen mit einem kurzen biographischen Lebenslauf einzusenden bzw. dort einzureichen. Der Schlusstermin der Einsendung ist der 19. Februar eines Jahres in dem der Förderpreis vergeben wird. Maßgeblich ist das Datum des Eingangsstempels.

5. Über die Verleihung des Preises entscheidet - ggf. nach Anhörung von Fachvertreterinnen bzw. Fachvertretern - ein fünfköpfiges Auswahlgremium, das der Heimatverein unter Vorsitz des Baas (Präsident) des Heimatvereins zusammenstellt. Für dieses Auswahlgremium sind auch externe Mitglieder zugelassen, insbesondere Vertreter der Robert-Schumann-Hochschule (RSH).

6. Das Auswahlgremium kann den Preis auf mehrere Bewerberinnen oder Bewerber aufteilen oder auch ganz von einer Vergabe absehen.
Die Entscheidungen des Auswahlgremiums sind nicht anfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

7. Der Heimatverein gibt Datum und Ort der Preisverleihung bekannt, die im Rahmen eines Heimatabends vollzogen werden soll.
Bei der Preisverleihung stellt die Preisträgerin ihre / der Preisträger seine Arbeit vor.

Eine persönliche Teilnahme des Preisträgers an der Verleihung ist zwingend erforderlich, sonst verfällt der Preis.

Die preisgekrönte Arbeit der Preisträgerin / des Preisträgers wird der Tages- und Fachpresse sowie anderen geeigneten Medien (Rundfunk, Fernsehen) zur Veröffentlichung übermittelt, bzw. bekannt gemacht.

8. Der Düsseldorfer Jonges e.V. archiviert ein Exemplar der preisgekrönten Arbeit mit dem bzw. den Gutachten. Ebenfalls jeweils ein Exemplar der Arbeit sollen der Rektor der RSH sowie die Bibliothek der RSH erhalten.

9. Diese fünfte Fassung der Bestimmungen wurde einstimmig vom Geschäftsführenden Vorstand in der Sitzung am 13. Sept. 2018 beschlossen und tritt mit diesem Datum in Kraft.

Düsseldorf, den 29. Oktober 2018

 

Wolfgang Rolshoven Sebastian Juli
Baas Vizebaas


Verfügbare Downloads:

Richtlinien Föderpreis Musik

 

 

Preisträger 2018

Valentin Ruckebier
für außerordentliche musikalische Entwicklung und sein herausragendes Kompositionswerk

Preisträger 2016

Ensemble Tetrachord
Unter diesem Namen haben sich Lingjia Liang, Simo Lu (beide China) und Alena Wilsdorf und Franziska Föllmer vor zwei Jahren zusammengefunden. Das Quartett erhält den mit 2500 Euro dotierten Preis, weil es nach Auffassung seiner Lehrer in jüngster Zeit eine außerordentliche musikalische Entwicklung genommen hat.

Preisträger 2013

Dr. Yvonne Wasserloos
Musik und Staat. - Dimensionen der Interaktion im 20. Jahrhundert

Preisträger 2011

Karsten Lehl
Zur Gesangsästhetik um das Jahr 1900 anhand erhaltener Tondokumente von Schubert-Liedern