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Schlossturm

St. Lambertus und Schlossturm

90.Jahre. Wir Jonges. Mittendrin

1. Preis Fotowettbewerb 2017

Rheintreppen / Christian Köster

3. Preis Fotowettbewerb 2017

Rheinblick Altstadt / Tomas Friebel

2. Preis Fotowettbewerb 2017

Rheinkirmes / Christian Steinmetz

Fernsehturm

Medienhafen bei Nacht

Jan Wellem

Rathaus in der Altstadt

Rheinkirmes

Aufbau Rheinkirmes

Rheinblick

Rheinkniebrücke und Fernsehturm

Medienhafen

Gehry-Bauten und Yachthafen
Jonges Blog
20.09.2022
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Gaslaternen

Leeve Jonges,
 
„Stürmische Zeiten, ruhige Hand.“ Das war ein Wahlspruch in Österreich. Die „Politik der ruhigen Hand“ ist auch ein Markenzeichen in Frankreich und Deutschland. Ruhige Hand und kühler Kopf sind eine Empfehlung mit Ewigkeitswert für unruhige oder politisch heiße Tage. Daran will ich erinnern, weil die Diskussion über die künftige Verfügbarkeit von Gas auszuufern beginnt. Hier und da höre ich die Forderung, die Stadt müsse ein Zeichen setzen und umgehend alle Gaslaternen vom Netz nehmen.
 
Vor dem Beschluss des Stadtrates, 10 000 Gaslaternen als Kulturgut zu erhalten, gab es eine leidenschaftlich geführte und gründliche Diskussion um das Für und Wider. In der Hauptsache wurde die Diskussion in der Bürgerschaft geführt. Wir Jonges haben uns daran beteiligt und sind dafür sogar auf die Straße gegangen. Der politische Beschluss ...

Wer sind die Düsseldorfer Jonges?

„An den „Düsseldorfer Jonges" kommt keiner vorbei."

 

Das hat Altbundespräsident Walter Scheel, seit 1977 Ehrenmitglied des Heimatvereins, bei einem Besuch in der Landeshauptstadt gesagt. Auch der langjährige Ministerpräsident und Altbundespräsident Johannes Rau war ein „Jong“. Er erwies dem Heimatverein mehrfach seine Reverenz.

 

Zu den mehr als 3.300 Mitgliedern der „Düsseldorfer Jonges" e.V., ein 1932 gegründeter Männerverein, zählen Oberbürgermeister, Bürgermeister, Verwaltungschefs, Behördenleiter, Männer der Wirtschaft, der Wissenschaft, der Kirchen und des Kulturlebens. Handwerker und Freiberufler, Angestellte, Arbeiter, Beamte, Studenten und Auszubildende: Es gibt kaum einen Stand und Beruf, der in der Mitgliederliste der „Jonges" nicht zu finden ist. Die „Düsseldorfer Jonges" - der größte Heimatverein Europas - ziehen aus diesem breiten sozialen Spektrum einen großen Teil ihrer gestaltenden Kraft. Der Verein integriert Menschen aus aller Welt als Mitglieder, gleich welcher Herkunft und Religionszugehörigkeit.

 

Die „Jonges" werden von einem „Geschäftsführenden Vorstand" geführt, an deren Spitze der jeweils auf drei Jahre gewählte Baas steht. Der Verein ist in 55 Tischgemeinschaften gegliedert, sie bilden gewissermaßen das Rückgrat des Vereins und führen ein Eigenleben. Das heißt, sie organisieren von sich aus Treffs, Touren und Reisen. Zwischen dem Vorstand und den Tischbaasen der Tischgemeinschaften gibt es regelmäßige Zusammentreffen, auf denen alle für den Verein wichtigen Dinge besprochen und verabredet werden.

 

Die „Jonges" treffen sich jeden Dienstagabend im Henkel-Saal (Ratinger Strasse) in Düsseldorf in der Altstadt zu Vorträgen und Veranstaltungen. Die Themen sind vielfältig. Alle Wissensbereiche sind mit herausragenden Referenten besetzt. Geleitet werden die Abende vom Baas (Präsident) der Jonges, Bankdirektor i.R. Wolfgang Rolshoven.

 

An jedem „Heimatabend“ ist der Henkel-Saal mit 400-500 „Jonges" besetzt. Anschließend treffen sich die Tischgemeinschaften zumeist in einem Lokal der Altstadt, um den Abend im Freundeskreis ausklingen zu lassen.

 

Die „Jonges" sind für die Stadt Düsseldorf ein maßgeblicher Meinungsfaktor. Ihr Wort hat in der Stadt, in der Landesregierung, in Rathaus und Verwaltung, in Wirtschaft und Kultur Gewicht. Nicht von ungefähr sind der Landtagspräsident, Minister, alle Bürgermeister und die meisten Spitzenleute der Verwaltung Mitglied dieses Heimatvereins.

 

Was machen die Jonges?

 

Sie kümmern sich um ihre Heimatstadt und arbeiten an ihrer Zukunft und das auch mit eigenen Vorschlägen. Die Jonges wollen als überparteiliche Organisation - im Diskurs immer die beste Lösung erreichen. Sie sind geschichtsbewusst, stiften Brunnen und Denkmäler, fördern, unterstützen und pflegen Kunst und Kultur, Brauchtum und Mundart, rufen Charity-Projekte ins Leben. Sie werben überdies für ihre Stadt. Dabei helfen sie mit bei der Integration von ausländischen Mitbürgern, von denen eine keineswegs geringe Zahl inzwischen zu den Jonges gefunden hat. Viele Religionsgemeinschaften sind mittlerweile im Verein vertreten.

 

Die Jonges sind auf Wachstumskurs. Einmal im Quartal nehmen sie neue Mitglieder auf und verpflichten sie auf die Satzung des Vereins. Wer Mitglied werden möchte, muss nicht in Düsseldorf geboren sein und auch keiner Tischgemeinschaft beitreten. Auf unserer Homepage www.duesseldorferjonges.de finden sie alle relevanten Daten sowie den Aufnahmeantrag. Und wenn sie zwei Paten haben, steht einer Aufnahme in den Heimatverein nichts mehr im Wege.

 

Lebendige Tradition - Jonges-Abende im Henkel Saal

Eines war von Anfang an klar: Der Dienstagabend gehört dem Heimatverein! Der Henkel-Saal im Schlösser Quartier Bohème im Herzen der Altstadt ist die Heimat der mehr als 3.300 Düsseldorfer Jonges. Die Verbindung der Düsseldorfer Jonges zur Brauerei Schlösser ist bekanntermaßen von einer langen, gemeinsamen Geschichte geprägt, die am 16.03.1932 mit der Vereinsgründung in den alten Schankräumen der Brauerei ihren Anfang nahm. Pandemiebedingt ist eine vollständige Corona-Schutzimpfung oder der Status als Genesener oder ein aktuel gültiger Tagestest (3G) Voraussetzung für die Teilnahme an Heimatabenden. Dabei orientiert sich der Heimatverein an den Feststellungen des Robert Koch Instituts (RKI), wonach Geimpfte zur Weiterverbreitung des Virus nur noch wenig beitragen (Stand: 05.05.2022).