Restaurierung der Pegeluhr startet – Wiederinbetriebnahme im August geplant
Düsseldorf, 13. Juli 2026. Wer derzeit über die Rheinuferpromenade spaziert, wird die Veränderung sofort bemerken: Rund um die historische Pegeluhr wurde ein Gerüst errichtet, das auf allen Seiten ein Banner mit dem Logo der Düsseldorfer Jonges trägt. Es markiert den Beginn der lang ersehnten Restaurierungsarbeiten an einem der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt.
In den kommenden Wochen wird die denkmalgeschützte Pegeluhr technisch und optisch umfassend instandgesetzt. Neben der Reparatur der Messtechnik wird auch die Jugendstilfassade restauriert. Verschmutzungen und Ablagerungen werden schonend entfernt, schadhafte Fugen ausgebessert sowie Zeiger und Zifferblätter dort erneuert, wo es erforderlich ist. Ziel ist es, die Pegeluhr dauerhaft zu erhalten und ihre Funktion wiederherzustellen.
Die Instandsetzung geht maßgeblich auf das Engagement der Düsseldorfer Jonges zurück. Stadtbildpfleger und Vorstandsmitglied Maximilian Schönauer hat das Projekt über viele Monate vorangetrieben, Genehmigungen koordiniert, Fachfirmen zusammengebracht und gemeinsam mit zahlreichen Partnern die Finanzierung gesichert.
„Unsere Aufgabe als Düsseldorfer Jonges ist es, die Geschichte unserer Stadt nicht nur zu bewahren, sondern sie sichtbar und erlebbar zu halten. Deshalb freuen wir uns sehr, dass die Restaurierung der Pegeluhr jetzt beginnt und sie schon bald wieder den aktuellen Rheinpegel anzeigen wird“, sagt Maximilian Schönauer.
Dr. Reinhold Hahlhege, Baas der Düsseldorfer Jonges, ergänzt: „Es gibt Bauwerke, die weit mehr sind als Stein, Metall und Technik. Die Pegeluhr ist für viele Menschen ein Stück Düsseldorf – ein Ort der Begegnung, der Erinnerungen und der Verbundenheit mit unserer Stadt. Dass sie nach Jahren des Stillstands wieder zum Leben erwacht, ist ein schönes Signal und ein Gewinn für alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer.“
Ermöglicht wird die Restaurierung durch die Unterstützung zahlreicher Sponsoren. Neben den Düsseldorfer Jonges beteiligen sich unter anderem die Stadtwerke Düsseldorf, Fortuna Düsseldorf, der Verein zur Förderung der wirtschaftlichen Interessen des Düsseldorfer Hafens, die Targo Bank, das Unternehmen Silesia sowie die Jonges-Tischgemeinschaft „De Hechte“ an der Finanzierung.
Die Pegeluhr wurde 1902 im Zuge der Neugestaltung des Rheinufers errichtet und steht heute unter Denkmalschutz. Mit ihren vier Zifferblättern zeigt sie nicht nur die Uhrzeit, sondern auf der Rheinseite auch den aktuellen Wasserstand an. Über viele Jahrzehnte war sie ein verlässlicher Orientierungspunkt und ein beliebter Treffpunkt an der Promenade.
Wenn die Arbeiten planmäßig verlaufen, soll die Pegeluhr im August wieder in Betrieb genommen werden. Dann soll die Pegeluhr nach Jahren des Stillstands endlich wieder das anzeigen, wofür sie gebaut wurde: den aktuellen Rheinpegel – und damit ein Stück Düsseldorfer Geschichte lebendig werden lassen.
In luftiger Höhe aktiv: Stadtbildpfleger Max Schönauer, Vorstandsmitglied Jan Hallen, Vize-Baas Timo Greinert und Jonges-Baas Dr. Reinhold Hahlhege bringen ein Banner der Düsseldorfer Jonges an der Pegeluhr an. Foto: Düsseldorfer Jonges/ Wolfgang Harste
Noch verhüllt, ab Mitte August 2026 wieder im Betrieb: die Pegeluhr. Foto: Düsseldorfer Jonges/ Wolfgang Harste